In der Landschafts- und Naturfotografie geht es vor allem darum, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein. Nur so entstehen beeindruckende Fotos. Für Reportagen und Berichte sollte die Wirklichkeit abgebildet und nicht künstliche Welten erschaffen werden. Nun ist die Zeit Fotos aufzunehmen natürlich begrenzt und es ist auch nur bedingt möglich ständig an spektakulären Orten zu verweilen. Eine Methode den Bildern einen speziellen Touch zu geben ist die Umsetzung in S/W. Eine stärkere Bildaussage kann dann zusätzlich mit dem Setzen von Licht und Schatten erreicht werden. Der Filter „Ausleuchtung“ von Affinity Photo simuliert Umgebungs-, Punkt-, Richtungs- und Spotlichter.

Abbaye De Silvacane

Abbaye De Silvacane

Neben Lichteffekten sind auch Struktureffekte möglich. Für die RAW Entwicklung und S/W Umwandlung nutzte ich Capture One. Nachdem dann der Beleuchtungsfilter in Affinity Photo angewandt wurde, erfolgt die Endbearbeitung meist wieder mit Capture One. Mitunter erfolgt die S/W Umwandlung als letzter Schritt. Bei den nachstehenden Motiven wurden Bilder genutzt, die bereits schon deutliche Helligkeitsunterschiede aufweisen.

Eine Ausnahme ist das Ziegeldach (17.12.2017), das war eine Aufnahme ohne signifikante Unterschiede in der Helligkeit. Der Lichteffekt wurde durch den Affinity Photo Filter erzeugt. Durch ein anheben der Mitteltöne (in C1)  kann der Lichteffekt verstärkt werden, was jedoch oft ein sehr körniges (kontrastreiches) Bild (siehe Pflasterbereich im Bild mit der Laterne) zur Folge hat. Hier wurden ausschließlich die Farbfilter im S/W Modus benutzt um den Lichteffekt zu intensivieren.

Abbaye De Silvacane, Provence

Die Abtei Abbaye de Silvacane liegt am linken Durance Ufer in der Gemeinde La Roque d’Anthéron im Département Bouches-du-Rhône. Das Zisterzienser-Kloster wurde kurz vor 1145 gegründet. Der Name Silvacane – silva bedeutet „Wald“ und cana „Schilf“.

Abseits des offiziellen Weges in der ehemaligen Heringsfabrik Djúpavík, Island

Die Heringsfabrik in den isländischen Westfjorden war Mitte des 20. Jahrhunderts eine der größten und modernsten in Europa. Nach 1944 wurde der Fischfang merklich geringer, bis er 1950 fast gänzlich versiegte – das war auch das Ende der Fabrik. 2003 wurde in der ehemaligen Heringsfabrik eine kleine Ausstellung eröffnet. Weitaus interessanter ist der nicht zugängliche Teil der Gebäude mit den alten Maschinen.

The night train is coming

Die Bilder wurden im September 2008 bei der Selfkantbahn, der letzten noch erhaltenen schmalspurigen Dampfkleinbahn in Nordrhein-Westfalen, aufgenommen. Der Aufnahmezeitpunkt war der späte Vormittag, anlässlich des Erntedankfestes. Die Bearbeitung zum Nightrain erfolgte im Dezember 2017.

Lichtspiele in den Mühlen des Selfkants
Landschaften im Selfkant
Late Night; Straßenlaterne in Gangelt (15.12.2017)
Unterputzbeleuchtung (18.12.2017)
Hilfe meine Sanduhr ist stehe geblieben (19.12.2017)
Gut geschmiert (20.12.2017)
Herbstblatt (23.12.2107)

zu den Bildern