3.4.2018

Der Frühling will einfach nicht kommen. Es ist kühl und bedeckt. Ein paar wenige Hummeln und Bienen sind unterwegs, mir gelingt es jedoch nicht sie abzulichten. Auf einem Schneckenhaus entdecke ich ein Insekt. Zunächst dachte ich, es ist eine Wanze. Jedoch handelt es sich zweifelsfrei um eine Rothalsige Silphe (Oiceoptoma thoracicum) aus der Familie der Aaskäfer (Silphidae). Ein zweites Exemplar war im Schneckenhaus. Beide Käfer verschwanden umgehend in der Grasnarbe.

Der gemeine Huflattich zeigt auch rote Töne.

Offensichtlich hat die Brutsaison bereits begonnen.

Wem diente das als Nahrung? Zu wem gehört dieses weiße etwa 4 – 5 cm große Ei ? Zwei Fragen die unbeantwortet bleiben.
Es könnte sich um ein Ei einer Stockente handeln. Deren Brut beginnt Mitte März. Vom Zeitpunkt her könnte es passen, zumal ich auf dem Teich öfters Stockenten gesehen habe.

5.4.

Purpurrote Taubnessel (Lamium purpureum)

7.4. – Flugtag

Sommerliche Temperaturen und Blüten – ideal für die Bienen und Schwebfliegen

 

weitere Bilder vom Wochenende 7./8.4.2018

Bei den fotografierten Bienen ist ein Hummelschweber dabei.

„Die Wollschweber sind meist mittelgroße Fliegen, die auffällig und hummelartig behaart sind. Einige der Arten sind dunkel gefärbt und haben schwarze, durchscheinende Flügel. Dies führte zu dem alternativen deutschen Namen Trauerschweber. Bei einigen Vertretern der Gruppe ist der Rüssel auffällig kurz oder vollständig verkümmert, andere besitzen einen sehr langen Rüssel, der zum Aufsaugen von Nektar verwendet wird. Bei der Art Bombylius medius ist der Rüssel fast so lang wie der Körper. Einige Arten der Wollschweber sind bereits im Frühjahr zu finden, die meisten tauchen jedoch erst im Sommer auf. Dabei findet man sie sehr häufig bei Sonne auf sandigem Boden. Die Tiere sind geschickte und schnelle Flieger, die wie die Schwebfliegen (Syrphidae) auch den Standflug beherrschen. Die Hinterbeine werden im Flug nach hinten-oben gestreckt, während die anderen Beine nach vorn weisen (siehe Bild rechts). Die Adulten ernähren sich von Nektar und Blütenpollen, bei der Aufnahme dieser Nahrung stehen die Wollschweber häufig im Flug vor der Blüte und stützen sich nur mit den Vorderbeinen an der Blüte ab.“ (Quelle:  https://de.wikipedia.org/wiki/Wollschweber)

21.4.2018

In der letzten Woche ist die Natur förmlich „explodiert“, alles ist grün geworden. Die Zahl blühender Pflanzen hat sich jedoch kaum geändert. Dort wo vor zwei Wochen ein emsiges Treiben an den weißen Baumblüten zu verzeichnen war, herrschte heute Ruhe. Alles verblüht. Auf der Wiese dominiert der Löwenzahn, stellenweise ist die Wiese blau vom Günsel.

 

Hier sind dann auch die Bienen und Wollschweber. Für die Pappelblattkäfer hat die Paarungszeit begonnen.

   

Der Pappelblattkäfer (Chrysomela populi) wird auch als  Weidenblattkäfer bezeichnet. Dies deswegen, weil er die Blätter dieser Bäume bevorzugt. Die Weide in unmittelbarer Nähe des Aufnahmeortes wurde dieses Jahr gefällt. (siehe Wiesentagebuch 1/2018) Da die angesägten Äste noch austrieben, haben die Käfer zunächst noch Nahrung. Für die Nachkommen sieht es schlechter aus. Ringsum den alten Baum stehen neue Triebe. Eventuell reichen diese aus oder die Käfer müssen sich einen neuen Baum suchen.

Aufgefallen sind mir noch etliche solcher Trichter. Ich hatte vermutet innen eine Spinne anzutreffen. Doch dem war nicht so. Wer hat die geschaffen?

22.4.2018

… das ist der Eigentümer und ein Blick in das Innere. Trotzdem bin ich etwas verwundert. Diese Trichter gab es auch im Sommer des letzten Jahres zu sehen. Nur da zeigte die Öffnung nach unten. Im inneren verbarg sich eine Spinne.

  

Erfolgreicher Beutezug.

23.4.2018

Wollschweber im Günsel bei der Arbeit

Bild rechts: Handzahm – das ist der Vorteil der TG5. Auf der einen Hand das Insekt, in der anderen Hand die Kamera. (Gewöhnliche Langbauchschwebfliege ?)

Die Wollschweber suchten ebenfalls wie eine Baumhummel vor allem die unteren Blüten des Günsels auf. Offensichtlich gab es an den Pflanzenspitzen nicht mehr viel zu holen.

 

28. und 29.4.

links: Gemeiner Grauwicht (Lasiopogon cinctus) (?); rechts:

Ein ziemlich ramponierter Schwalbenschwanz