Warum die Menschen vor ca. 6000 Jahren sich die ungeheure Mühe machten Steine unterschiedlicher Größe in gleichmäßig angelegten Reihen zu platzieren ist bis heute nicht eindeutig geklärt. Die Historiker vermuten, dass es sich um religiöse Kultstätten handelt. In Ménec und Kermario wurden etwa 3000 Menhire gezählt. Die Steinreihen ziehen sich über fast 4 Kilometer hin. Die Anlagen sind heute eingezäunt, die Besucherzahl ist limitiert um die Heidelandschaft nicht zu zerstören, denn der Bewuchs gibt den Steinen halt.

Unweit der stark frequentierten Steinfelder von Carnac, gibt es die von Kerzerho. Sie sind weitaus kleiner, aber nicht weniger interessant und man kann sie ohne Einschränkungen besichtigen. Weiter befindet sich hier ein sehr gut ausgeschilderter Wander- bzw. Radweg, der zu diversen einzelnen Megalithen, Steinkreisen und Langgräbern in der unmittelbaren Umgebung führt. (Sentier des megalithes)

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