Bedingt durch den Urlaub in der Bretagne war ich lange nicht auf meiner Wiese. Inzwischen ist das Gras enorm gewachsen. Hier Insekten aufzuspüren und zu fotografieren ist tagsüber fast unmöglich, da man sie in dem hohen Gras nur schwer ausmachen kann und sie einen eher entdecken und flüchten. Aufgefallen sind mir dennoch relativ viele Falter. Ich vermutete Große Ochsenaugen.

23.6.2018 – Heute morgen war das Wetter ideal, Sonnenschein und windstill. Die Edelfalter hatten sich gut getarnt. Sie saßen immer auf abgestorbenen Pflanzen und nicht im hohen Gras, wo ich sie Abends gesehen hatte. Es handelt sich aber offensichtlich nicht um das Große Ochsenauge, vielmehr um Gewöhnliche Wiesenvögelchen. Genau lässt sich das jedoch nicht sagen, da nur die Flügelunterseiten zu sehen waren.

Bei idealen Lichtverhältnisse waren die Insekten noch flugunfähig, s.d. ich sehr nah an die Insekten heran kam und die TG 5 aus nächster Nähe einsetzen konnte.

Mit der neuen Fuji XT2 (60mm Makro & MCEX 16) sieht das so aus..

Gewöhnliche Fleischfliege, Portrait mit der TG 5 ….

„Leuchtschnecke“

24.6. Großes Ochsenauge (es gibt sie also auch) , sie haben eine interessante Überlebensstrategie. Kommt man ihnen zu nah, lassen sie sich einfach ins tiefe Gras fallen und bleiben scheinbar leblos liegen.

 

 

Heute war es weitgehend bedeckt, so habe ich eine kleine LED Taschenlampe mitgenommen und die nicht bereut. Die Lampe wird wohl mein ständiger „Makrobegleiter“ werden. Das Licht dezent ausgenutzt, bringt mehr Leuchten in die Fotos, reduziert das Rauschen und die Belichtungszeit. So wird die TG 5 auch bei wenig Licht nutzbar.