Tagebau Garzweiler

„Garzweiler II besitzt nach geologischen Schätzungen Reserven von 1,3 Milliarden Tonnen. Die Braunkohle entstand aus weitflächigen Wäldern und Mooren, die sich in der Niederrheinischen Bucht vor 30 bis vor 5 Millionen Jahren entwickelten.

Die in Garzweiler abgebaute Braunkohle wird überwiegend in den Kraftwerken der Region verbrannt, der Transport von Garzweiler zum Kraftwerk Frimmersdorf und zum Kraftwerk Neurath erfolgt sowohl über die auch als Nord-Süd-Bahn bekannte Eisenbahnstrecke der RWE Power AG, als auch per Bandförderung.

Nach Abbau der Braunkohle soll das verbleibende Restloch im westlichen Teil des Tagebaues zu einem See umgestaltet werden. Ab 2045 sollen etwa 40 Jahre lang rund 60 Millionen m3 Wasser jährlich aus dem Rhein in das Loch geleitet werden. Dieser See wird bis zu 185 m tief sein, eine Fläche von 23 Quadratkilometern besitzen und eine Füllmenge von 2 Milliarden Kubikmeter Wasser aufweisen. Die Fläche des Sees wird fast so groß sein wie das Steinhuder Meer in Niedersachsen, aber bis zu 60-mal so tief.“

Quelle: Wikipedia „Tagebau Garzweiler“ Stand: 17.3.2019

Die Bilder wurden den Aussichtspunkten bei Wanlo und Jackerath aufgenommen.

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