Wildpark Gangelt Herbst 2018

Wildpark Gangelt Herbst 2018

Ziel des Wildparks Gangelt war und ist es, europäische Wildtiere in ihren natürlichen Lebensräumen zu zeigen. Diese Idee möchte ich fotografisch umsetzen, d.h. die Tiere so fotografieren, als wären die Aufnahmen in freier Wildbahn aufgenommen.

Bilder in hoher Auflösung

 

Chronologie:

20.10.2018

Ferienzeit und Wochenende – eigentlich eine sehr ungünstige Zeit für ungestörte Fotos. Doch ich hatte Glück, dass ich die Luchse mit ihrem Nachwuchs am Nachmittag ablichten konnte. Am frühen Morgen waren sie noch nicht zu sehen.

21.10.2018

Die Nacht war schön kalt, so hatte ich die Idee nochmals die Wisente zu besuchen. Ihr warmer Atem sollte in der kalten Luft einen schönen Kontrast bilden. Doch selbst nach einer Stunde nach Sonnenaufgang lagen sie noch regungslos im hinteren Teil ihres Geheges. Als die Sonne ihr Terrain erreichte, kam Leben in die kleine Herde. Ein Bulle hatte sich einen mächtigen Zweig zum Kräftemessen ausgesucht. Während für die ersten Fotos noch ein Tele notwendig war, reichte kurze Zeit später eine 50mm Festbrennweite (75mm KB) für formatfüllende Aufnahmen. Die Bilder entstanden in geringer Entfernung. Der dicke Ast wurde oft in Richtung E – Zaun geschleudert. Zum Glück wurde dieser jedoch verfehlt. Überstanden hätte er den Kontakt sicher nicht. Aber selbst dann hätten noch dicke Bohlen die Besucher vor den gewaltigen Kräften des Bullen geschützt, der den Ast wie Streichhölzer durch die Luft wirbelte.

Bunter Morgennebel

Bunter Morgennebel

Der Morgen war am Freitag (12.10.2018) nicht kalt genug, dass sich kräftige Nebelschwaden ausbilden konnten. Kurz nach Sonnenaufgang zeigten sich dann jedoch schwache Nebelstreifen, die von der Sonne sofort wieder aufgelöst wurden. Im Gegenlicht der Morgensonne führte das zu einem schönen Farbschauspiel. Die durch die Lichtbrechung erzeugten – aber nur leicht ausgeprägten – Regenbogenfarben sind auf den Bildern nicht zu erkennen.

3 Aufnahmen in höherer Auflösung

Slow Living – Friesland

Slow Living – Friesland

„Slow Living: eine wahre Kunst. Wir möchten ja nicht angeben oder so, aber wir können das. Friesen machen nämlich alles ein klein wenig anders. Ein wenig entspannter, logischer und gemütlicher. Auch etwas eigenwilliger, vielleicht auch etwas langsamer, aber sicherlich auch etwas freier! Wir machen so ziemlich alles fast genauso wie der Rest der Niederlande, und dennoch machen diese ganzen kleinen „etwas-anderse“ zusammen Friesland komplett anders. Deswegen ist unser Charakter für viele Niederländer so schwer zu greifen. Deswegen ist Escher nicht irgendein Künstler, Doutzen nicht irgendein Model und Sven Kramer nicht irgendein Schlittschuhläufer. Der Rest der Niederlande kann uns und unsere Schrullen nur schwer definieren, weil wir die Dinge nun einmal auf unsere Weise angehen. Aber wenn Sie uns einen Augenblick Aufmerksamkeit schenken, zeigen wir Ihnen, wie schön das Leben als Friese ist.“ – Quelle: https://www.friesland.nl/de/entdecken

Sneek, Harlingen, Makkum, Leeuwarden, Hindeloopen, Alingawier, Park de alde Feanen, Urk (ein Abstecher in die Provinz Flevoland) , Lemmer

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Technikgeschichte

Technikgeschichte

Das Woudagemaal bei Lemmer (NL) ist das größte und einzige noch arbeitende Dampfschöpfwerk der Welt.
Das Schöpfwerk selbst besteht aus vier Doppel-Dampfmaschinen mit einer Leistung von je 500 PS und je zwei (also 8 insgesamt) Zentrifugalpumpen. Dadurch können 4.000 m³ pro Minute ins IJsselmeer gepumpt werden. Das entspricht auch heute noch etwa 6 % des friesischen Hochwassers.

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Marabu: Vollendeter Flieger, nützlicher Aasfresser und gefragter Federnlieferant

Marabu: Vollendeter Flieger, nützlicher Aasfresser und gefragter Federnlieferant

Mit mehr als 2,5 Meter Flügelspannweite kann er die Thermik nutzen und so elegant segeln. Der Marabu ist ein Aasfresser, er beseitigt die Kadaver in der Tierwelt und inzwischen auch den Abfall unserer Zivilisation. Die daunenartigen Federn der Unterschwanzgegend sind besonders flaumig. Diese Marabufedern waren früher als Schmuckfedern sehr gefragt.

Aufnahmen vom 16.9.2018 im Kölner Zoo