Makros 2018

Makros 2018

Wenn ich in der Natur Erholung suche, ist meine kleine Olympus TG5 immer dabei. Finde ich ein interessantes Fotoobjekt, wird es im Bild festgehalten. Daheim versuche ich dann genau zu bestimmen, was mir da vor die Linse kam. Nicht immer gelingt das zweifelsfrei. So übernehme ich die Richtigkeit der Bezeichnungen keine Garantie.

Die Kombination Fujifilm Fujinon 60mm F/2.4 Xf Macro / MCEX-16 bringt zwar nicht „den“ Abbildungsmaßstab, ist aber für größere Insekten ausreichend. Alle Aufnahmen „freihand“, ohne Stativ o.ä..

Makroaufnahmen ab 03/2018 (weitere Bilder in höherer Auflösung)

 

Rothalsige Silphe (Oiceoptoma thoracicum)

Pappelblattkäfer (Chrysomela populi)

Kreuzspinne (Araneus) mit Beute

Gewöhnliche Langbauchschwebfliege (Sphaerophoria scripta)

Baumhummel (Bombus hypnorum)

Gehörnte Mauerbiene (Osmia cornuta)

Wollschweber (Bombyliidae)

Wildbiene

Schwebfliege (Art unbekannt)

Gemeiner Grauwicht (Lasiopogon cinctus) (?);

Ein ziemlich ramponierter Schwalbenschwanz, jedoch flugfähig ohne sichtbare Einschränkungen.

Veränderliche Krabbenspinne

Der letzte Krieger

Entdeckt habe ich den Stutzkäfer heute auf meinem Morgenspaziergang, als er hilflos auf dem Rücken lag und strampelte. Nachdem ich ihm wieder auf die Beine geholfen hatte lief er davon. Scharfe Fotos waren unmöglich. Dann ging ihm wohl die Puste aus und er machte einen Zwischenstopp. (bei Gefahr verfallen die Käfer in einen Starrezustand)

Freihand Makros 2017

Die kleine Olympus TG ermöglicht im Mikroskopmodus eine sehr große und detaillierte Objektwiedergabe. Naturgetreue digitale Mikroskopie wird Realität.

Aufnahmeorte:

  • Der Insektenbaum im NSG Hohbruch

  • unser Garten
  • „meine“ Wiese bei Süsterseel

zu den Bildern

Risse

Am Freitagabend noch eine kleine Tour durch den Wald …

…. danach noch etwas gespeilt und improvisiert…

Spätsommermorgen

Gestern und heute war`s nochmal sehr schön, vor allem der Sonntag war perfekt. Am Morgen Sonnenschein, kein Wind – ideal für ein paar Makros auf „meiner“ Wiese. Die Widderchen sind verschwunden, es beginnt die Zeit der optischen Dominanz der Spinnennetze. Der Eigentümer der Wiese hat zwischen den Baumsetzlingen gemäht.

In dem kurzen Gras sind somit die Insekten leichter zu sehen. Neu entdeckt habe ich ganz kleine „Springer“, wobei ich noch nicht weiß, um welche Spezies es sich genau handelt. (ich vermute es ist die Binsenschmuckzikade oder Grüne Zwergzikade)  Sie sind ca. 5 – 8 mm groß und springen mühelos ca. 1m weit. Sie sind sehr schwer zu fotografieren. Abends bekommt man sie kaum vor die Linse, morgens sind die Chancen besser. Wobei sie sehr schwer zu entdecken sind, erst wenn sie wegspringen werden sie sichtbar.