Libellen 2019

Die Feuchtwiesen mit ihren Blänken sind für Libellen ein idealer Lebensraum. Ebenso eine ehemalige Kiesgrube in Tüddern, die heute von Anglern genutzt und gepflegt wird. Dort war ich bereits im letzten Jahr auf Tour. Jetzt, ein Jahr später, schlüpfen dort wieder die Keiljungfern. 2018 entstanden die Makros noch mit der Canon 5D MarkII und dem Sigma 105 mm, was doch im Vergleich zu heute mit dem Fuji 100 – 400 mit 1,4 fach Konverter eine rechte „Plagerei“ war. Da merkt man wie ein Stabilisator das Fotografieren doch erleichtern kann, zumal man mit diesem Tele fast formatfüllende Aufnahmen der Großlibellen erhält. Hoffentlich finde ich bald Zeit und Gelegenheit mit dem 80 mm Makros zu schießen.

Mit der Bestimmung hapert es noch ein wenig. Das Buch „Die Libellen Europas“ von Hansruedi Widermuth und Andreas Martens (Verlag: Quelle & Meyer) ist zwar ein sehr schöne Nachschlagewerk, doch ist es anhand einer Aufnahme nicht immer möglich eine eindeutige Bestimmung vorzunehmen.

Am Anglerteich bei Tüddern bieten sich derzeit (18.5.) weitaus mehr Motive als an den Blänken in Gangelt. Die Paarung und Eiablage der Kleinlibellen ist im vollen Gange und kann vom Ufer aus gut fotografiert werden. Die Keiljungfern lassen noch auf sich warten. Schön zu beobachten war das Jagdverhalten eines Plattbauches. Die Großlibelle startete ihre Flüge stets von einem aus dem Wasser ragenden Zweig. Für qualitativ hochwertige Aufnahmen ist der Abstand jedoch zu groß.

Inzwischen ist es mir gelungen einen Plattbauch und eine Vierflecklibelle vor die Linse zu bekommen. Ein Angler erzählte mit heute, dass das Wasser im Vergleich zum letzen Jahr noch viel kälter ist, was auch das Ausbleiben der schlüpfenden Keillibellen erklären würde. (23.5.)

Libellen

Dunkle Wolfsspinne


„Das Verbreitungsgebiet der Dunklen Wolfsspinne verläuft über ganz Europa. Dabei werden alle möglichen unbewaldeten Lebensräume bewohnt, die nicht zu trocken sind, wie Feuchtwiesen. Oft ist die Art auch an Gewässerufern anzutreffen. Als einzige Art der Gattung Pardosa kann die Dunkle Wolfsspinne auf dem Wasser laufen. In bewaldeten Gegenden teilt sich die Dunkle Wolfsspinne häufig Lebensräume auf Waldlichtungen mit Pardosa lugubris und zählt zusammen mit ihr zu den häufigsten Spinnenarten Deutschlands.“ –

https://de.wikipedia.org/wiki/Dunkle_Wolfsspinne

aufgenommen im Gangelter Bruch, weitere Bilder zum Thema Feuchtwiese

Feuchtwiese & Makro

In unserem Lavendel ist was los

  • Artikel in Bearbeitung –

Dass, was ich eigentlich in der „freien Natur“ suche, finde ich inzwischen in unserem Garten. Vor 3 Jahren haben wir diesen völlig neu gestaltet und bei der Pflanzenauswahl darauf geachtet, dass ständig etwas blüht und speziell Schmetterlinge oder Bienen Nahrung finden. Heute kann man sehen, dass unser Konzept aufgegangen ist. Zur Zeit herrscht im Lavendel ein reges Treiben…..Hauptsächlich sind es Hummeln, die hier nach Nahrung suchen.

Auch eine Krabbenspinne liegt auf der Lauer. Auf den Bildern ist schön zu sehen, wie sie ihre Fangarme ausgebreitet hat und auf Beute lauert. Die Hummeln konnte sie jedoch nicht packen. Sobald diese die Spinne bemerkten, legten sie den „Rückwärtsgang“ ein. Dieses Fluchtmuster war allen gemein.

Auch Schmetterlinge lieben den Lavendel – an der Lavendelnektarbar … Mit etwas Fantasie kann ich durchaus „unterschiedliche Typen“ entdecken. Den Genießer, den heimlichen Trinker, einer hält sich krampfhaft an der Theke fest – „5 vor 12“, einer schafft es nicht mehr den Rüssel einzutauchen (total high) und den Eleganten… (ich hab noch nichts getrunken)

zu den Bildern