Angeschlagen?

Rotkehlchen lassen einen mitunter relativ nah an sich herankommen. Wobei sonst die Fluchtdistanz wie bei anderen Singvögeln für einen Fotografen viel zu groß ist. Dieses Exemplar saß in einem Strauch, ca. 5 bis 6 m von mir entfernt. Es saß ungewöhnlich lange am gleichen Platz und ließ sich auch von einem Spaziergänger nicht vertreiben. Hinzu kam, dass es sehr laut einatmete und aufgeplustert war. Dass ein Vogel so laute Geräusche beim Atmen macht, hat mich doch etwas stutzig gemacht. Im Internet ist zu lesen:

„Durch das Aufplustern wird die den Körper umgebende, ruhende Luftschicht verbreitert und damit die Wärmeabgabe des Körpers durch Konvektion vermindert. Dies entspricht funktional dem Sträuben der Haare bei Säugetieren. Neben der Funktion bei der Thermoregulation dient das Aufplustern auch der Vergrößerung der Körperkontur, also um optisch größer zu erscheinen, bei der Balz, bei Konkurrenz- und Territorialkämpfen.“

„Sitzt der Vogel über einen langen Zeitraum an derselben Stelle und bewegt er sich kaum, kann das ein Alarmsignal sein. Verhält er sich stundenlang extrem ruhig und hält er dabei sein Gefieder aufgeplustert, ist er höchstwahrscheinlich krank. „

„Hat ein Vogel Schwierigkeiten beim Atmen, holt er meist pumpend Luft, wobei er mit dem Schwanz wippt. Oder er öffnet bei jedem Atemstoß gar den Schnabel. Eventuell gibt er zudem rasselnde Geräusche beim Atmen von sich. Beobachten Sie diese Symptome, könnte eine Erkrankung der Atmungsorgane vorliegen.“

/1/ https://de.m.wikipedia.org/wiki/Aufplustern
/2/ http://wp.wildvogelhilfe.org/de/vogelwissen/gesundheit/anzeichen-fuer-erkrankungen/

Unser Garten im April

Entscheidendes hat sich gegenüber dem März nicht getan. Die Obstbäume entfalteten ihre Blütenpracht, was immer wieder ein schönes Fotomotiv ist. Die Blumen auf dem Stückchen Naturwiese kamen in diesem Jahr recht spät. Frisches Grün haben die Buchenhecken bekommen, wobei noch etliche Heckenpflanzen ihr altes Laub tragen. Die Insektenwelt entwickelt sich zögerlich. Die Mauerbienen haben im April die Nisthilfen vollständig angenommen, alle Bambusstäbchen sind besetzt. Ihren Nistkasten haben auch wieder die Meisen belegt. Inzwischen gibt es einen regen Flugverkehr, der Nachwuchs ist da und will versorgt werden. Ansonsten haben wir den Garten fit für die kommende Saison gemacht, die Hochbeete wurden neu bepflanzt….

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Im Gegenlicht


Unterwegs im Gangelter Bruch. Für ein paar Minuten verwandelte sich das Bruch heute Morgen in eine gespenstische Landschaft. Die Sonne löste die Nebelschwaden über den Blänken auf. Da sie noch sehr tief stand, ergaben sich tolle Lichteffekte. Mit dem Tele war es möglich die Sonne selbst aus den Bildern zu verbannen. Belichtet habe ich immer auf den Nebel. Die Bildbearbeitung beschränkt sich so auf eine Vignette und ein lokales nachschärfen.

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