Slow Living – Friesland

Slow Living – Friesland

„Slow Living: eine wahre Kunst. Wir möchten ja nicht angeben oder so, aber wir können das. Friesen machen nämlich alles ein klein wenig anders. Ein wenig entspannter, logischer und gemütlicher. Auch etwas eigenwilliger, vielleicht auch etwas langsamer, aber sicherlich auch etwas freier! Wir machen so ziemlich alles fast genauso wie der Rest der Niederlande, und dennoch machen diese ganzen kleinen „etwas-anderse“ zusammen Friesland komplett anders. Deswegen ist unser Charakter für viele Niederländer so schwer zu greifen. Deswegen ist Escher nicht irgendein Künstler, Doutzen nicht irgendein Model und Sven Kramer nicht irgendein Schlittschuhläufer. Der Rest der Niederlande kann uns und unsere Schrullen nur schwer definieren, weil wir die Dinge nun einmal auf unsere Weise angehen. Aber wenn Sie uns einen Augenblick Aufmerksamkeit schenken, zeigen wir Ihnen, wie schön das Leben als Friese ist.“ – Quelle: https://www.friesland.nl/de/entdecken

Sneek, Harlingen, Makkum, Leeuwarden, Hindeloopen, Alingawier, Park de alde Feanen, Urk (ein Abstecher in die Provinz Flevoland) , Lemmer

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Technikgeschichte

Technikgeschichte

Das Woudagemaal bei Lemmer (NL) ist das größte und einzige noch arbeitende Dampfschöpfwerk der Welt.
Das Schöpfwerk selbst besteht aus vier Doppel-Dampfmaschinen mit einer Leistung von je 500 PS und je zwei (also 8 insgesamt) Zentrifugalpumpen. Dadurch können 4.000 m³ pro Minute ins IJsselmeer gepumpt werden. Das entspricht auch heute noch etwa 6 % des friesischen Hochwassers.

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Marabu: Vollendeter Flieger, nützlicher Aasfresser und gefragter Federnlieferant

Marabu: Vollendeter Flieger, nützlicher Aasfresser und gefragter Federnlieferant

Mit mehr als 2,5 Meter Flügelspannweite kann er die Thermik nutzen und so elegant segeln. Der Marabu ist ein Aasfresser, er beseitigt die Kadaver in der Tierwelt und inzwischen auch den Abfall unserer Zivilisation. Die daunenartigen Federn der Unterschwanzgegend sind besonders flaumig. Diese Marabufedern waren früher als Schmuckfedern sehr gefragt.

Aufnahmen vom 16.9.2018 im Kölner Zoo

Digitale Fantasien um das Ardvreck Castle

Die Burgruine des Ardvreck Castle am Ufer des Loch Assynt in den schottischen Highlands ist ein sagenumwogender Ort. Der Marquess of Montrose soll noch heute als grau gewanderter Mann umher gehen, die Tochter des Erbauers wandelt ebenfalls in dem alten Gemäuer. Ihr Vater hatte sie dem Teufel versprochen, sie stürzte sich jedoch vom Turm. Wie man auf den Bildern sieht, ist nachts doch etliches los in und um die Ruinen des Ardvreck Castle …..

 

Bildquellen:

  
Das Ardvreck Castle, aufgenommen im Sommer 2014. Wolken über den Tiefenauer Teichen und ein Wolf aus dem Wildpark Gangelt.

 

Ein Detail des Ardvreck Castle, fotografiert im Sommer 2014 und ein festlich gedeckter Frühstückstisch, aufgenommen während unseres Provenceurlaubs 2016.

Bildquellen:

 

 

In den isländischen Volkssagen finden sich zahlreiche Geschichten über das Auferwecken der Toten. Die Leute von Strandir scheinen überragend darin gewesen zu sein, mit Geistern umzugehen und hatten auch das Wissen, Tote aufzuwecken. Einer der berühmtesten isländischen Zauberer besuchte Schottland.

Bildquellen:

  

 

Eine Lampe sorgt für Licht.

Bildquellen:

 

 

digitale Fantasien 

Ein Baum verwandelt sich

Samstag, 2.12.2017. Die Sonne versteckte sich hinter zähem Nebel, bestes Schmuddelwetter knapp über dem Gefrierpunkt. Dennoch musste ich raus an die frische Luft. Also ab auf‘s Rad auf der Suche nach einem geeigneten Fotomotiv, die XT 10 mit dem 27mm Pancake in der Bauchtasche. Erst hatte ich die alten Kastanien bei Havert im Visier, doch dann erinnerte ich mich an die alleinstehende Weide in der Nähe von Hastenrath. Als ich sie in der Ferne erkennen konnte, kam auch eine Idee zur Bildbearbeitung. Statt grau in grau sollte der Realität zum Trotz ein Winterbild entstehen. Die Weide hatte noch jede Menge Blätter, gelbe Blätter. Diese lassen sich im S/W Modus sehr schön entfärben und in ein winterliches Weiß verwandeln.

So fand ich den Baum vor. (ISO 200, f/4; 1/400s)

Und so wurde es Schritt für Schritt mittels Capture One 11 kälter und kälter …. Die Bearbeitungsschritte im Einzelnen:

Noch im Farbmodus wurde die Belichtung auf 1,76 angehoben, s.d. alles heller und die Blätter deutlich sichtbar werden (Screenshot ist S/W). Dann habe ich den S/W Modus aktiviert und in der gleichen Ebene mittels Farbeditor den Blättern mehr Sättigung gegeben und deren Helligkeit erhöht. Mittels Filter wurden die Farben manipuliert, so dass es Winter wurde.

Im nächsten Schritt habe ich das Feld wieder besser kenntlich gemacht, indem in diesem Bereich die Belichtung wieder zurück genommen wurde

Mittels Tiefen / HDR wurden dann dem Stammbereich mehr Details zurück gegeben. Auf eine genau Auswahl kam es hier nicht an, da die Nachbarbereiche fast keine Zeichnung in den Tiefen haben.

Im letzten Schritt habe ich eine Verlaufsmaske gewählt um sanfte Übergänge zu bekommem. Der Winterlook wurde im oberen Bildbereich durch eine stärkere Belichtung, mehr Struktur und durch eine Anhebung der Mitteltöne in der Farbbalance verstärkt. Der Mittentonbereich wurde mehr belichtet. Fertig!

Das Ergebnis (Capture One)

Die gleiche Aufnahme habe mit ON1 Photo RAW 2018 bearbeitet. Die Möglichkeit einzelne Farben zu manipulieren gibt es bei dieser Software nicht. Das Maskierungswerkzeug „Perfect Brush“ versagt im Bereich der Äste vollständig. Die Regler zum aufhellen wirken etwas anders als bei Capture One, ebenso werden Highlights und Midtones anders interpretiert. Auch hier ist es gelungen einen Winterlook zu erstellen, jedoch lassen sich nicht so feine Unterschiede wie bei Capture One 11 herausarbeiten, so wird der Stamm zwangsläufig immer mit aufgehellt. Oder man müsste ihn in mühevoller Kleinarbeit bearbeiten.

Das Ergebnis (ON1)

Feierabend

Das Bild wurde auch 2003 aufgenommen. Wir waren am frühen Nachmittag in einem Pub und wollten etwas essen, da konnte ich nicht widerstehen und habe ohne zu fragen ausgelöst…