Auf meiner gestrigen täglichen Morgentour gelang es mir, bei Hastenrath einen Steinschmätzer abzulichten. Er hüpfte aus der Feldweg vor mir. Aus der Ferne konnte ich nicht sehen, um welchen Vogel es sich handelt. Erst am Bildschirm daheim sah ich, dass ich da eine Rarität vor der Kamera hatte.
Der Steinschmätzer (Oenanthe oenanthe) wird in Deutschland und in vielen Bundesländern wie Nordrhein-Westfalen in der Kategorie 1 (vom Aussterben bedroht) auf der Roten Liste der Brutvögel geführt.
Gefährdungsstatus
Rote Liste Deutschland: Kategorie 1 – Vom Aussterben bedroht
Rote Liste NRW: Kategorie 1 – Vom Aussterben bedroht (als Brutvogel)
Schutzstatus: Besonders geschützte Art nach dem Bundesnaturschutzgesetz
„Der Steinschmätzer kommt in Nordrhein-Westfalen nur noch in sehr geringer Anzahl als Brutvogel vor. Seit dem Jahr 2000 sind nahezu alle Vorkommen erloschen. Die letzten Brutvorkommen wurden in Steinbrüchen und auf Truppenübungsplätzen (z.B. Senne, Dorbaum) sowie im Rheinischen Braunkohlerevier nachgewiesen. Der Gesamtbestand wird auf 10 bis 20 Brutpaare geschätzt (2020).“ https://artenschutz.naturschutzinformationen.nrw.de/artenschutz/de/arten/gruppe/voegel/kurzbeschreibung/103110
Vermutlich handelt es sich um einen Durchzügler. Der Steinschmätzer ist ein Langstreckenzieher. Das Winterquartier liegt im tropischen Afrika südlich der Sahara (von Mauretanien bis Äthiopien). Der herbstliche Wegzug beginnt im August, der Rückzug in die Brutgebiete erfolgt ab April.
27.7.2026 – Seit dem letzten Beitrag ist eine lange Zeit verstrichen. Fotografiert habe ich wie immer, jedoch war es die altbekannten Motive. Und ich habe die Zeit auch für andere Naturprojekte verwendet. (z.B. für den Nabu ) Im Juli entdeckte ich einen alten „Bekannten“, den Grauschnäpper. Vor Jahren hatten wir eine Tanne im Garten und konnten an vielen Sommertagen die geschickten Jäger bei der Nahrungssuche beobachten. In diesem Jahr war es wieder soweit, dass sie im gegenüberliegenden Waldstück brüteten. Jetzt sind die Jungen flügge und es herrsch reger Flugverkehr. Allerdings gibt es die Tanne nicht mehr. Sie sitzen jetzt auf den Dächern und jagen bei uns und in Nachbars Garten. Eine künstliche Sitzwarte wurde angenommen, nun konnte es losgehen. Wobei mir vorschebte, die Vögel im Flug zu erwischen. Gar nicht so einfach, da ihre Flubahnen kaum vorherbar sind und sie auf der Jagd abrupt die Richtung ändern.
Jeden Tag sind sie nicht zugegen, wo ihr anderes Jagdrevier ist, konnte ich noch nicht bestimmen. Eine andere Herausforderung ist die Technik. Speziell die Sony A1 ii bietet viele Einstellmöglichkeiten. Aber welche sind die richtigen?
Wildvögel (Flug oder Tauchen von kleinen Vögeln)
Sony schreibt dazu:
„Feld]/[Breit]
Wenn es schwierig ist, das Motiv innerhalb des Rahmens zu erfassen (z. B. schneller Sturzflug eines Eisvogels zur Wasseroberfläche oder der Flug kleiner Vögel), wählen Sie einen höheren Wert für [Feld], und stellen Sie [AF-Stufe b. Überqu.] auf [5(Reakt.fähig)] ein, um die Verfolgungsleistung für ein sich schnell bewegendes Motiv zu verbessern.
Wenn der Verfolgungsrahmen bei der Aufnahme einer Flugszene eines kleinen Vogels auf einem anderen Motiv (z. B. Hintergrund oder Zweige usw. zu Füßen des Motivs) angezeigt wird, weil die Kamera einen kleinen und schnellen Vogel nicht ausreichend verfolgen kann, wenn er sich zu bewegen beginnt, kann die Leistung der Verfolgung des Vogels, nachdem er sich zu bewegen beginnt, durch Ausschalten des Verfolgungsbetriebs verbessert werden.
Selbst für ein Motiv, bei dem die Fokussierung zum Verzögern neigt (z. B. Vögel, die auf Sie zu fliegen), sollten Sie [AF-Stufe b. Überqu.] auf [5(Reakt.fähig)] einstellen, um die Verfolgungsleistung für solche Motive zu verbessern.
[Spot: M]
Wenn viele Hindernisse vorhanden sind oder das Motiv innerhalb des Rahmens vorteilhaft erfasst werden kann, kann die Fokusgenauigkeit verbessert werden, indem Sie das Fokusfeld auf [Spot: M] einstellen, bevor Sie die Kamera auf das Motiv richten.“
5.8. – obige Einstellungen übernommen
geändert: AF Stufe b. Ubrequer (war3) Erkennungsteil (war Auge)
PriorEinst. bei AF-C auf „Auslösen“ gesetzt, war: ausgewogene Gewichtung
mal sehen ob das was sprürbares bringt
6.8.2026 – Test auf einer Flugshow im Wildpark Gangelt. Es sind zwar größere Vögel, aber dennoch bin ich zufrieden. (die Grauschnäpper hatten heute Flugpause)
No Caption
No Caption
No Caption
No Caption
13.8.2026 – die Grauschnäpper haben sich seit Tagen nicht sehen lassen. Dafür gibt es die Schwalben. Und in Schalbruch hat man oberirdische Stromleitungen an der Straße – ideal
No Caption
No Caption
No Caption
Fazit: Bin mit den Einstellungen zufrieden
24.8. 26
24.8.26 – ideale Bedingungen, Saatkrähe und Turmfalke flogen direkt auf mich zu. 1200mm; 1/4000
Titelbild: Beim Fressen versteht das sonst so friedliche Rotkehlen keinen Spaß. Das Foto ist Dank precapture ein Zufallstreffer. Ich hatte die Meise im Visier, plötzlich die Attacke…..
Fotobeispiele bei Flickr, je ein Erinnerungsbild pro Tag Texterläuterung sind nach den Bildern zu lesen – ein Tagebuch in Stichpunkten
1.11. Erste Tour durch Selfkants Felder. Greifvögel waren noch nicht zu sehen. Ein paar Aufnahmen von einem Falken im Rüttelflug bei miesem Licht. Fotos von Saatkrähen in Hastenrath An der Futterstelle im Garten sind schöne Fotos von einer Haubenmeise entstanden. Die Futterstellen habe ich in diesem Jahr so positioniert, dass ich vom Wohnzimmer aus fotografieren kann.
Es sind noch nicht alle Maisfelder abgeerntet. Keine Stoppelfelder mehr. Entweder sind sie begrünt oder eingesät. Dürfte für die Greifvögel im Winter (Nahrung) kritisch werden.
2.11.
Haubenmeisenfotos im Garten. Es sind zwei. Sie bewohnen die Wipfel der Nadelbäume und sind daher wenig zu sehen als zu hören. Prima, dass ich erstmals so einen Wintergast und schönes Fotomotiv habe.
3.11.
Besuch beim Steinkauz in Hastenrath. 20 min nach SU erschien er vor seiner Röhre. (100.000 ISO Test) Tour: Krähen und Dohlen Garten: etliche Haubenmeisenfotos
5.11.
Tour am Waterbuffer bei Gangelt – Schilf gemäht, keine Vögel zu sehen Einhörnchen und Krickenten am Rodebach, bzw. am Teich mit Nabu Plattform Kiebitzabend mit Peter , siehe Bericht Selfkant online Mond in kürzester Entfernung
6.11.
Erstmals den Specht im Garten wieder gesehen, sie ist sehr scheu
7.11.
Meisen am „Spechtstab“, selbst gemachte Futtermischung plus Extra Erdnüsse
8.11.
Garten: Specht, Haubenmeise, Sperling, Rotkehlchen Natur im Selfkant mit der Q3
9.11.
Test TZ202 in Stevenswert, nein, das wird nicht die Reisekamera für den USA Trip
10.11.
Im Garten 08/15 Bilder Movie Erdnussfressen der Meisen leider nur in HD Qualität (Kohl- und Blaumeise)
11.11.
Garten 08/15 Flugstudien mit Meisen Es ist eine SL3 Reporter erschienen. Das weckt Begehrlichkeiten.
12.11.
NSG Schalbruch: Nil-, Bläss- und Graugänse; Nilganspaarung, Waldwasserläufer Die Paarung erfolgte im Wasser auf der Wiese. Mit dem Nachwuchs wäre dann im Februar zu rechnen. Recht zeitig.
13.11.
NSG Schalbruch: Nur noch Nilgänse, die Gänse von gestern und die Waldwasserläufer waren ws Durchzügler. Auch auf den anderen Feldern und Wiesen keine Gänse Q§3Landschaftsaufnahmen in Schalbruch und Isenbruch bei schönem Licht Lachmöven bei Havert und Nahaufnahmen von Saatkrähen und Graureihern im Flug
14.11.
Stark bewölkt, kein Fotwetter um Vögel zu fotografieren. Das ist mal eine Gelegenheit die Fotostellen im Garten festzuhalten.
Bild 1
Bild 2
Bild 3
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Bild 6
Bild 1: Vogelhaus mit Birkenstamm mit Vertiefeung, links -bStock mit Futterlöchern und Futterplatz aus Rinde on top. Beide Plätze sind in diesem Jahr so positioniert, dass ich einen möglichst neutralen Hintergrund bekomme. Morgens herrscht Gegenlicht, zwischen 13 und 15 Uhr ist beste Fotozeit. Alternativ auch im Tarnzelt auf der Terrasse. Unter dem Vogehaus befindet sich noch ein Stamm, wo Haferflocken angeboten werden. Diese werden am Abend restlos entfernt, um keine Ratten anzulocken.
Bild 2 Detail Futterloch im Stamm – die Erdnüsse „wirken“
Bild 3 Stock mit Bohrung für Futter vor einem Strauch, So sind die Vögel gezwungen von rechts oder von links an- und abzufliegen. Womit sich die Flugbahn besser abschätzen lässt.
Bild 4 ca. 2 m vor den Wohnzimmerfenster in einer Jasminhecke. Leider sieht man da die Vögel nie anfliegen. Das ist bei den anderen Plätzen besser.
Bild 5 Im Wohnzimmer, von der Küche aus kann ich auch fotografieren.
Bild 6 Oft landen sie in einem nahen Ahornbaum und fliegen dann die Futterstelle an, wie im Bild unten rechts (nur war es heute viel zu dunkel, (40.000 ISO, 1/1600)
Was fehlt sind die schönen Motive der letzten Jahre wie Eichelhäher, Buntsprecte, Heckenbraunelle oder Kernbeißer
17.11.
Im Garten ist es sehr ruhig. Der Grünspecht war da, hab ihn erwischt, die Bildqualität ist leider mies, da ich durch eine alte Staude fotografieren musste. Im Kalkmoerasgebiet waren Grau-, Kanada- und Nilgänse sowie 2 Schwanpaare