Sonnenfinsternis

Um ca. 19:15 Uhr war es bei uns soweit, der Mond begann sich vor die Sonne zu schieben. Eine Stunde später war der Höhepunkt erreicht

Mit einer geeigneten Brille und einer Schutzfolie vor der Kamera lies sich das Schauspiel verfolgen.

Es konnten auch dunkle, scheinbar schwarze Stellen auf der Sonnenoberfläche (Photosphäre) beobachtet werden. Sie sind mit ca. 4.000 °C rund 2.000 °C kühler als ihre Umgebung und strahlen deshalb weniger Licht ab. (Bilder 7924, 7926, 8025 und 8075)

Eine andere Erscheinung waren kororaartige helle Bereiche um die Sonne.
Wobei es keine echte Korona ist, vielmehr ist das auf Wasserdampf in der Atmosphäre zurück zu führen. (Danke an Maurice W. für die Erklärung)

Erste Bilder in 4k: https://flic.kr/s/aHBqjD2mdT

Die Filterbefestigung war recht „abenteuerlich“

Das Fotografieren der Sonnenfinsternis hat mein Interesse am Nachthimmel geweckt.
Was nun, das vorhanden Equipment nutzen oder (wieder) etwas Neues kaufen?

Erst einmal Informationen sammeln:


– Stellarium ist ein kostenloses und freies Astronomieprogramm, das einen realistischen 3D-Sternenhimmel in Echtzeit simuliert. Es verwandelt den Computer oder das Smartphone in ein virtuelles Planetarium, mit dem man Sterne, Planeten, Sternbilder und andere Himmelskörper von jedem Ort der Erde und zu jeder Zeit beobachten kann.
Den Standort eingeben und die gewünschte Zeit dazu und schon ist man schon fast live dabei.

– Tagesaktuelle Berichte und Vorhersagen für den Sternenhimmel findet man dem Portale “ Heute am Himmel„, dort wird gezeigt, welche Planeten und Objekte gerade sichtbar sind.

– Mittels KI wühle ich mich durch die Fachbegriffe und technischen Möglichkeiten….

KI Antworten

Für eine qualitativ hochwertige Astrofotografie besitzen Sie mit einer umfangreichen Fotoausrüstung bereits das wichtigste Fundament.

  • Kamera
    • Objektive (WW bis Tele)
      • stabiles Stativ (Bernbach)

Um scharfe Sterne ohne Strichspuren und detailreiche Nebel aufzunehmen, müssen Sie Ihre Ausrüstung um spezialisiertes Astro-Zubehör erweitern.

Hier ist die Übersicht, was Sie aus Ihrem Bestand nutzen und was Sie ergänzen müssen:

  1. Die wichtigste Ergänzung: Die Nachführung (Tracker)

Die Erdrotation lässt Sterne bei langen Belichtungszeiten zu Strichen verziehen. Eine motorisierte Nachführung gleicht diese Bewegung aus.

Für die Milchstraße: Ein kompakter Reisetracker (z. B. Sky-Watcher Star Adventurer (ca. 660 Euro) oder iOptron SkyGuider Pro).

Für Deep-Sky (große Teleobjektive): Eine stabilere, computergesteuerte EQ-Montierung (z. B. HEQ5 Pro; ca. 1400 Euro mit Stativ, was ich nicht brauche), um das hohe Gewicht der Teleobjektive exakt zu bewegen.

  1. Spezialisiertes Astro-Zubehör für Qualität

Astro-Filter: Ein Clip-In- oder Schraubfilter gegen Lichtverschmutzung (z. B. CLS- oder Duo-Narrowband-Filter), um Kontraste bei Emissionsnebeln drastisch zu steigern.

Bahtinov-Maske: Ein günstiges Hilfsmittel aus Kunststoff, das auf das Objektiv gesetzt wird, um den perfekten Fokus an den Sternen absolut präzise zu treffen.
Dieses Hilfsmittel wird vorne auf das Fotoobjektiv gesteckt. Es erzeugt im Live-View ein charakteristisches Strahlenkreuz. Steht der mittlere Strahl exakt zentriert, ist Ihr Bild perfekt scharf – präziser als es jedes Auge durch ein Okular sehen könnte.

Objektivheizung: Ein USB-Heizband für die Linse, um das Beschlagen durch Tau in kalten Nächten zu verhindern.

  1. Software für die Nachbearbeitung (Stacking)

Stacking (kostenlos): DeepSkyStacker (DSS) oder Siril für Windows/Mac.

Astro-Spezialsoftware PixInsight.

Fotoausrüstung vs Teleskop

Fotoobjektive sind optische Kompromisse für den Alltag, während Teleskope kompromisslos für den Blick ins All konstruiert sind.

Hier sind die wichtigsten Vorteile eines Teleskops im direkten Vergleich:

  1. Perfekte Schärfe und Fokus-Stabilität

Kein Autofokus-Mechanismus: Fotoobjektive haben bewegliche Linsengruppen für den Autofokus, die minimales Spiel aufweisen und sich bei Kälte verziehen können. Teleskope besitzen starre optische Elemente und einen massiven, mechanischen Okularauszug, der millimetergenau fixiert wird.

Kein Fokus-Drift: Bei Fotoobjektiven verstellt sich der Fokus durch die Abkühlung in der Nacht oft unbemerkt. Hochwertige Teleskope (z. B. mit Carbon-Tubus) halten den Fokus über Stunden konstant.

  1. Reinere Bildqualität (Weniger Abbildungsfehler)?

    Keine chromatische Aberration: Preiswerte Foto-Teleobjektive erzeugen oft unschöne Farbsäume (blaue/rote Ränder) um helle Sterne. Ein apochromatisches Refraktor-Teleskop (APO) oder ein Spiegelteleskop korrigieren diesen Fehler nahezu perfekt.
    Nadelscharfe Sterne bis zum Rand: Fotoobjektive neigen in den Bildecken zu „Koma“ (Sterne werden zu kleinen Kometen verzerrt). Teleskope bieten (oft in Kombination mit einem Korrektor) eine perfekt ebene Bildfläche mit runden Sternen bis in die Ecken des Kamerasensors.
  2. Mehr Lichtausbeute und Brennweite für das Geld?

    Große Öffnung bezahlbar: Ein Fotoobjektiv mit 500mm Brennweite und Blende 4 (125mm Frontlinse) kostet schnell 10.000 € und mehr. Ein vergleichbares Teleskop (z. B. ein 8-Zoll-Spiegelteleskop mit 1000mm Brennweite und Blende 5) bietet deutlich mehr Lichtsammelvermögen für einen Bruchteil des Preises (ca. 500–1.000 €).
    Extreme Brennweiten: Mit Fotoobjektiven ist meist bei 600mm oder 800mm Schluss. Teleskope erreichen problemlos 1.000mm bis 2.000mm, um auch kleine, weit entfernte Galaxien formatfüllend abzubilden.
  3. Robustes Design für die Astrofotografie?

    Keine Elektronik-Probleme: Fotoobjektive benötigen oft Strom von der Kamera, um die Blende zu steuern. Am Teleskop ist die Blende immer voll geöffnet (maximale Lichtmenge), es gibt keine Elektronik, die durch Luftfeuchtigkeit oder Frost ausfallen kann.
    Einfache Montage von Zubehör: An ein Teleskop lassen sich Astro-Filter, Guiding-Kameras (zur Nachführkontrolle) und motorisierte Fokussierer extrem stabil und verschraubt anbringen. Bei Fotoobjektiven muss man oft mit instabilen Filtergewinden oder Adaptern arbeiten.

Zusammenfassend: Das Fotoobjektiv ist flexibler für Landschaften und die Milchstraße. Sobald Sie aber kleine, lichtschwache Deep-Sky-Objekte stark vergrößern wollen, liefert ein Teleskop die deutlich bessere Bildqualität pro Euro.

Klassisches Teleskop vs Smart-Teleskop

Der Vergleich zwischen einem klassischen Teleskop (mit Kamera) und einem modernen Smart-Teleskop(auch „Seestellar“, „Dwarflab“ oder „Unistellar“ genannt) ist im Grunde der Vergleich zwischen einem Modellbausatz und einem Fertiggerät.

Beide Wege führen zu beeindruckenden Astrofotos, aber die Herangehensweise ist völlig unterschiedlich.

Hier ist der direkte Vergleich der beiden Systeme:

  1. Das Smart-Teleskop (All-in-One / Roboter-Teleskop)?

    Ein Smart-Teleskop ist ein kompaktes, vollautomatisches Gerät. Es enthält das Teleskop, eine eingebaute Astrokamera, einen Computer und die Nachführung in einem einzigen Gehäuse. Die Steuerung erfolgt komplett per Smartphone oder Tablet.

    Vorteile:
    Extrem einfacher Einstieg: Aufstellen, einschalten, App starten. Das Teleskop orientiert sich über die Sterne selbstständig am Himmel (Plate Solving).

Kein Vorwissen nötig: Sie wählen in der App einfach ein Objekt (z. B. den Orionnebel) aus, und das Teleskop fährt es automatisch an.

Live-Stacking in der App: Das Gerät macht Fotos und rechnet sie sofort im Hintergrund zusammen. Sie sehen nach wenigen Minuten ein fertiges, farbiges Bild auf Ihrem Handy.
Leicht und transportabel: Passt oft in einen kleinen Rucksack.

Nachteile:

Keine Upgrades möglich: Kamera, Sensor und Optik sind fest verbaut. Wenn der Sensor veraltet ist, müssen Sie das ganze Gerät neu kaufen.

Ihre Fotoausrüstung bleibt ungenutzt: Sie können Ihre vorhandene Kamera oder Objektive nicht mit dem Smart-Teleskop kombinieren.

Begrenzte Bildqualität: Für Social Media und den Bildschirm sind die Bilder fantastisch. Für großformatige Drucke fehlt es den kompakten Sensoren oft an Auflösung.

  1. Das klassische Astrofotografie-Setup

Hier kombinieren Sie ein klassisches Teleskop (Optik) auf einer computergesteuerten Montierung mit Ihrer bereits vorhandenen Kamera.

Vorteile:

Maximale Bildqualität: Da Sie Ihre hochwertige Vollformat- oder APS-C-Kamera nutzen, erzielen Sie bei der Auflösung, dem Dynamikumfang und der Schärfe deutlich bessere Ergebnisse als ein Smart-Teleskop.

Volle Flexibilität (Zukunftssicher): Jedes Teil ist austauschbar. Sie können heute Ihr Fotoobjektiv nutzen, morgen ein kleines Teleskop kaufen und später die Kamera upgraden.

Lerneffekt und Kontrolle: Sie steuern jeden Schritt selbst – vom perfekten Scharfstellen über die Belichtungszeit bis hin zur kreativen Bildbearbeitung am PC.

Nachteile:

Steile Lernkurve: Sie müssen das Einnorden (Ausrichten auf den Himmelspol), die Balance und die Softwaresteuerung selbst erlernen. Dies erfordert Geduld.

Lange Aufbauzeit: Es gibt viele Kabel, separate Akkus und Einzelteile, die jedes Mal verkabelt werden müssen.

Keine Sofort-Bilder: Sie sehen nachts nur Rohbilder auf dem Kameradisplay. Das finale Bild entsteht erst am nächsten Tag durch das „Stacking“ am Computer.

Smart Teleskop Einsteiger vs Profi

Hier ist der direkte Systemvergleich, der zeigt, warum zwischen diesen Geräten Welten – und mehrere tausend Euro – liegen:

  1. Das Alleinstellungsmerkmal des Unistellar Odyssey Pro (Premium-Klasse)

    Das Odyssey Pro ist ein High-End-Spiegelteleskop (ca. 3.500 – 4.000 €), das eine Brücke zwischen digitaler Fotografie und klassischem „Durchgucken“ schlägt. [1]

    Das digitale Nikon-Okular:
    Das absolute Highlight. Das Odyssey Pro hat ein von Nikon entwickeltes, hochauflösendes OLED-Okular am Gehäuse. Sie schauen hinein und sehen das live berechnete, farbige Bild direkt mit dem eigenen Auge – ein immersives Gefühl, das günstigen Smart-Teleskopen (die rein über das Handybildschirm laufen) komplett fehlt. [1, 2, 3, 4]

    Optisches System:
    Es nutzt ein echtes Spiegelteleskop (Reflektor, 85mm Öffnung), das dank Nikon High Precision Optics niemals vom Benutzer kollimiert (nachjustiert) werden muss. [, 2, 3]

    Autofokus & Planeten:
    Es fokussiert vollautomatisch und beherrscht aufgrund der größeren Öffnung neben Deep-Sky-Nebeln auch die Fotografie von Mond und Planeten (z. B. Saturnringe) erstaunlich gut.[, 3]?

    Ctizen Science:
    Über die App können Sie an echten Forschungsprojekten (z.B. Asteroiden-Beobachtung für die NASA) teilnehmen. []

  2. Die Budget-Klasse (z.B. Seestar S30 Pro / S50 oder Dwarf 3)

    Diese Geräte sind ultrakompakte, linsenbasierte Systeme (Refraktoren) im Preisbereich von ca. 350 bis 750 €.[1]

    Reine App-Steuerung: Es gibt kein optisches oder digitales Okular am Gerät. Die Bildkontrolle und das Betrachten der Deep-Sky-Objekte geschehen ausschließlich auf dem Display Ihres Smartphones oder Tablets.

Kleinere Optik, weiteres Feld: Mit kleineren Linsenöffnungen (30mm bis 50mm) sammeln sie weniger Licht als das Unistellar-Gerät. Dafür bieten Modelle wie das Seestar S30 Pro oder Dwarf 3 ein extrem weites Sichtfeld. Große Nebel wie der Orionnebel passen damit oft komplett ins Bild, ohne dass Mosaikaufnahmen nötig sind.

Planeten-Schwäche: Aufgrund der geringen Brennweite und kleinen Öffnung sind Planeten wie Jupiter oder Saturn auf den Bildern meist nur kleine, strukturlose Scheibchen. []

Screenshot

Warum Sie das Unistellar Odyssey Pro wählen sollten

Das Unistellar Odyssey Pro richtet sich an Astronomie-Enthusiasten, die das klassische Beobachtungsgefühl nicht missen wollen und eine höhere Lichtsammelleistung suchen.

Echtes „Live“-Gefühl: Durch das integrierte Nikon Micro-OLED-Okular blicken Sie direkt in das Teleskop. Das Bild wird dort digital in Echtzeit hochgerechnet, wodurch das Gefühl des traditionellen Stargazings erhalten bleibt.

Mehr Details bei Galaxien: Dank der deutlich größeren Öffnung von 85 mm sammelt der Spiegel weit mehr Licht. Das sorgt für eine spürbar höhere Auflösung bei kleineren Deep-Sky-Objekten wie fernen Galaxien oder kompakten Nebeln. []

Gute Planetenleistung: Das System ist im Gegensatz zu vielen anderen Smart-Teleskopen so optimiert, dass auch Planeten wie Jupiter oder Saturn ordentlich abgebildet werden.

Wartungsfrei: Trotz Spiegelsystem nutzt Unistellar eine feste Optik, die vom Werk kalibriert ist und nicht vom Nutzer kollimiert werden muss. []

Screenshot

Fazit: Stand 18.8.26

– für Sonne und Mond habe ich meine Fotoausrüstung
– mich interessiert nicht nur Deep Sky sondern auch Planeten
– die Bildqualität ist mir wichtig
– das Odyssey Pro bekommt man im Fachhandel inzwischen „schon“ für ca. 3500,- Euro
(im Vergleich zu einem Sony 300mm 2.8 schon fast ein Schnäppchen

Unistellar Odyssey Test & Erfahrungen

Smart-Teleskop: Lohnt sich ein smartes Teleskop wirklich?

Was kannst du mit einem Smart-Teleskop wirklich sehen?

Die Antwort von einem Experten; Ralf Kunze

„Die Frage höre ich bei jedem Smart-Teleskop-Gespräch. Die ehrliche Antwort: deutlich mehr als du visuell durch ein vergleichbar teures klassisches Teleskop siehst, aber weniger als auf den Werbefotos. Live-Stacking sammelt Licht über Minuten, und selbst schwache Galaxien zeigen nach zehn bis zwanzig Minuten erkennbare Strukturen auf dem Bildschirm.

Der Andromedagalaxie M31 wird als langgezogene Scheibe mit hellem Kern sichtbar, der Orionnebel zeigt Filamente und Farbton, und planetarische Nebel wie der Ringnebel werden als erkennbare Ringe statt als Punkte dargestellt. Das Unistellar Odyssey mit 85mm Öffnung zeigt hier mehr Detail als das Seestar. Die Grenze liegt bei sehr schwachen oder sehr kleinen Objekten und der Auflösung des Sensors: Quasare, sehr kleine Planetarische Nebel oder enge Doppelsterne kommen an die optischen Grenzen der kleinen Öffnungen zwischen 50 und 114mm.

Für die Planetenbeobachtung gilt: Smart-Teleskope sind keine Planetenspezialisten. Jupiter und Saturn sind auf dem Bildschirm erkennbar, aber ein klassischer Maksutov oder Refraktor mit gleichem Budget liefert am Okular schärfere und lebendigere Eindrücke. Wer Planeten als Hauptziel hat, ist mit einem klassischen Teleskop besser bedient. Wer Deep-Sky-Objekte liebt und in der Stadt lebt, trifft mit einem Smart-Teleskop die richtige Wahl. Es ist aktuell die beste Option auf dem Markt für diese Zielgruppe.“

Teleskop für Planeten: Die besten Optiken für Jupiter, Saturn und Mars

Celestron NexStar 8 SE Test & Erfahrungen

Die Einschätzungen von Ralf Kunze bremsen die Euphorie zum Odyssey, doch ein Profi will ich nicht werden. D.h. weiter recherchieren.

Natur im März

Es sind die kleinen Details, die den März so spannend machen.  Sobald die Nächte frostfrei und feucht sind , setzen sich Erdkröten und Grasfrösche in Bewegung Richtung Laichgewässer.

Im März kehrt die Lautstärke im Wald und im  Garten zurück. Die Reviere werden markiert. Amseln, Meisen und Rotkehlchen singen ab dem Morgengrauen um die Wette. Die ersten Zugvögel kommen aus dem Süden zurück und machen lautstark auf sich aufmerksam.

An sonnigen Tagen sieht man die ersten Zitronenfalter, Hummel und Bienen.

Paarung der Mauereidechsen

Das Männchen nähert sich dem Weibchen und fixiert es mit einem gezielten Biss in die Flanke oder in das Schwanzende. Später arbeitet es sich zum Nacken vor. Dieser Paarungsbiss dient dazu, das Weibchen festzuhalten.

Das Männchen schiebt seinen Körper unter den des Weibchens, um die Kloaken zusammenzuführen.

zu den Bildern: https://flic.kr/s/aHBqjCMJop

NF Natur & Foto – November 2025

Titelbild: Beim Fressen versteht das sonst so friedliche Rotkehlen keinen Spaß. Das Foto ist Dank precapture ein Zufallstreffer. Ich hatte die Meise im Visier, plötzlich die Attacke…..

Fotobeispiele bei Flickr, je ein Erinnerungsbild pro Tag
Texterläuterung sind nach den Bildern zu lesen – ein Tagebuch in Stichpunkten

1.11.
Erste Tour durch Selfkants Felder. Greifvögel waren noch nicht zu sehen. Ein paar Aufnahmen von einem Falken im Rüttelflug bei miesem Licht. Fotos von Saatkrähen in Hastenrath
An der Futterstelle im Garten sind schöne Fotos von einer Haubenmeise entstanden.
Die Futterstellen habe ich in diesem Jahr so positioniert, dass ich vom Wohnzimmer aus fotografieren kann.

Es sind noch nicht alle Maisfelder abgeerntet. Keine Stoppelfelder mehr. Entweder sind sie begrünt oder eingesät. Dürfte für die Greifvögel im Winter (Nahrung) kritisch werden.

2.11.

Haubenmeisenfotos im Garten. Es sind zwei.
Sie bewohnen die Wipfel der Nadelbäume und sind daher wenig zu sehen als zu hören. Prima, dass ich erstmals so einen Wintergast und schönes Fotomotiv habe.

3.11.

Besuch beim Steinkauz in Hastenrath. 20 min nach SU erschien er vor seiner Röhre. (100.000 ISO Test)
Tour: Krähen und Dohlen
Garten: etliche Haubenmeisenfotos

5.11.

Tour am Waterbuffer bei Gangelt – Schilf gemäht, keine Vögel zu sehen
Einhörnchen und Krickenten am Rodebach, bzw. am Teich mit Nabu Plattform
Kiebitzabend mit Peter , siehe Bericht Selfkant online
Mond in kürzester Entfernung

6.11.

Erstmals den Specht im Garten wieder gesehen, sie ist sehr scheu

7.11.

Meisen am „Spechtstab“, selbst gemachte Futtermischung plus Extra Erdnüsse

8.11.

Garten: Specht, Haubenmeise, Sperling, Rotkehlchen
Natur im Selfkant mit der Q3

9.11.

Test TZ202 in Stevenswert, nein, das wird nicht die Reisekamera für den USA Trip

10.11.

Im Garten 08/15 Bilder
Movie Erdnussfressen der Meisen leider nur in HD Qualität (Kohl- und Blaumeise)

11.11.

Garten 08/15 Flugstudien mit Meisen
Es ist eine SL3 Reporter erschienen. Das weckt Begehrlichkeiten.

12.11.

NSG Schalbruch: Nil-, Bläss- und Graugänse; Nilganspaarung, Waldwasserläufer
Die Paarung erfolgte im Wasser auf der Wiese. Mit dem Nachwuchs wäre dann im Februar zu rechnen. Recht zeitig.

13.11.

NSG Schalbruch: Nur noch Nilgänse, die Gänse von gestern und die Waldwasserläufer waren ws Durchzügler. Auch auf den anderen Feldern und Wiesen keine Gänse
Q§3Landschaftsaufnahmen in Schalbruch und Isenbruch bei schönem Licht
Lachmöven bei Havert und Nahaufnahmen von Saatkrähen und Graureihern im Flug

14.11.

Stark bewölkt, kein Fotwetter um Vögel zu fotografieren. Das ist mal eine Gelegenheit die Fotostellen im Garten festzuhalten.

  • Bild 1: Vogelhaus mit Birkenstamm mit Vertiefeung, links -bStock mit Futterlöchern und Futterplatz aus Rinde on top. Beide Plätze sind in diesem Jahr so positioniert, dass ich einen möglichst neutralen Hintergrund bekomme. Morgens herrscht Gegenlicht, zwischen 13 und 15 Uhr ist beste Fotozeit. Alternativ auch im Tarnzelt auf der Terrasse.
    Unter dem Vogehaus befindet sich noch ein Stamm, wo Haferflocken angeboten werden. Diese werden am Abend restlos entfernt, um keine Ratten anzulocken.
  • Bild 2 Detail Futterloch im Stamm – die Erdnüsse „wirken“
  • Bild 3 Stock mit Bohrung für Futter vor einem Strauch, So sind die Vögel gezwungen von rechts oder von links an- und abzufliegen. Womit sich die Flugbahn besser abschätzen lässt.
  • Bild 4 ca. 2 m vor den Wohnzimmerfenster in einer Jasminhecke. Leider sieht man da die Vögel nie anfliegen. Das ist bei den anderen Plätzen besser.
  • Bild 5 Im Wohnzimmer, von der Küche aus kann ich auch fotografieren.
  • Bild 6 Oft landen sie in einem nahen Ahornbaum und fliegen dann die Futterstelle an, wie im Bild unten rechts (nur war es heute viel zu dunkel, (40.000 ISO, 1/1600)

Was fehlt sind die schönen Motive der letzten Jahre wie Eichelhäher, Buntsprecte, Heckenbraunelle oder Kernbeißer

17.11.

Im Garten ist es sehr ruhig. Der Grünspecht war da, hab ihn erwischt, die Bildqualität ist leider mies, da ich durch eine alte Staude fotografieren musste.
Im Kalkmoerasgebiet waren Grau-, Kanada- und Nilgänse sowie 2 Schwanpaare