Am 25.8.26 kam endlich mein Unistellar Odyssey mit Hermes an. Statt wie auf der Webseite versprochen 1- 2 Werktage, waren es 4 ohne das Wochenende gerechnet. Nun gut von Marseille bis in den Selfkant ist es ganz schön weit und Vorfreude ist die schönste Freude.
Nur wurde die Freude schnell getrübt, da das Odyssey auf einem Xiaomi 17 pro nicht das was machte, was es soll. Es funktionierte kurz, dann bewegte sich nichts mehr, obwohl die WLAN Verbindung stabil und der Akku voll geladen waren.
Die Hilfefunktion von Unistellar ist zwar nützlich, bringt aber je Frage ein paar Dutzend Antworten. Besser ist es das Problem mittels KI zu lösen. Die Antworten waren hier weitaus präziser und basieren auf der Unistellar Anleitung.
Dennoch war das Bemühen zunächst nicht erfolgreich. Frustriert habe ich die App auf einem iPhone 13 Pro installiert. Schwups funktionierte alles. Der Joystick war zu sehen, keine Fehlerhinweis, kein plötzliches Verlassen des Bedienermodus und voller Zugriff auf die Stellmotoren.
Also wieder die KI bemüht und gefragt, welche Probleme es mit meinem Handytyp geben könnte. (Hyper IOS)
Die Antwort:
„Wenn Sie den Bediener-Status bereits erfolgreich übernommen haben und die Schaltfläche „Verschieben“ (Move) weiterhin komplett leer bleibt, liegt das Problem tiefer in der Android-Systemarchitektur von Xiaomi. Auf modernen Xiaomi-Geräten blockieren oft tief im System verankerte Energiespar- und Gestenfunktionen die Touch-Flächen von hardwaregesteuerten Apps. [1, 2]
Führen Sie die folgenden drei Schritte auf Ihrem Xiaomi 17 Pro durch, um das Bedienelement zu erzwingen:
Den Xiaomi-Energiesparmodus für die App deaktivieren
Das MIUI/HyperOS-System von Xiaomi drosselt im Hintergrund die Datenübertragung und die UI-Aktualisierung von Apps, die kontinuierlich Signale senden (wie der Joystick per WLAN). [1, 2]
Halten Sie das Symbol der Unistellar App auf Ihrem Startbildschirm gedrückt.
Tippen Sie auf das „i“-Symbol (App-Info).
Scrollen Sie zum Punkt Akkusparmodus (oder Energieverwaltung).
Ändern Sie die Einstellung von „Standard/Intelligent“ auf „Keine Einschränkungen“.
2. Von Gestensteuerung auf Tasten umstellen
Die Vollbild-Gesten von Xiaomi (Wischen vom Rand zum Zurückgehen) legen sich als unsichtbare Ebene über den Bildschirmrand. Da der Joystick in der Unistellar-App oft sehr nah am Rand platziert ist, fängt das Xiaomi-System die Berührung ab. [1, 2, 3]
Gehen Sie in die Einstellungen Ihres Smartphones.
Navigieren Sie zu Startbildschirm ? Systemnavigation.
Schalten Sie testweise von Gesten um auf Tasten (klassische Navigation mit 3 Tasten am unteren Rand). Öffnen Sie die App danach erneut. [1]
3. Berechtigung für „Geräte in der Nähe“ prüfen
Unter Android (ab Version 12+) ist die Bluetooth- und WLAN-Steuerung von Peripheriegeräten streng an eine spezifische Berechtigung gekoppelt. Fehlt diese, blockiert die App den Joystick zum Schutz vor ungewollten Befehlen.
Gehen Sie erneut in die App-Info der Unistellar App (über langes Drücken des App-Symbols).
Tippen Sie auf Berechtigungen.
Stellen Sie sicher, dass der Punkt „Geräte in der Nähe“ (und Standort) explizit auf „Immer zulassen“steht.
Letzter Ausweg: Die Cache-Blockade
Sollte all das nicht helfen, hat sich die App bei der Rechteübergabe zwischen iPhone und Xiaomi im Zwischenspeicher verschluckt. Gehen Sie in der App-Info auf Daten löschen ? Cache leeren (nicht die gesamten App-Daten, nur den Cache). Starten Sie das Xiaomi neu und verbinden Sie sich als allererstes Gerät mit dem Teleskop-WLAN, noch bevor das iPhone überhaupt eingeschaltet ist. [1]
Hat das Deaktivieren des Akkusparmodus oder das Umschalten auf die Drei-Tasten-Navigation das Steuerkreuz zum Vorschein gebracht?“
Geändert habe ich Punkt 1 und 3 und nun ich kann das Telescope wie mit dem iPhone bedienen.
Auf meiner gestrigen täglichen Morgentour gelang es mir, bei Hastenrath einen Steinschmätzer abzulichten. Er hüpfte aus der Feldweg vor mir. Aus der Ferne konnte ich nicht sehen, um welchen Vogel es sich handelt. Erst am Bildschirm daheim sah ich, dass ich da eine Rarität vor der Kamera hatte.
Der Steinschmätzer (Oenanthe oenanthe) wird in Deutschland und in vielen Bundesländern wie Nordrhein-Westfalen in der Kategorie 1 (vom Aussterben bedroht) auf der Roten Liste der Brutvögel geführt.
Gefährdungsstatus
Rote Liste Deutschland: Kategorie 1 – Vom Aussterben bedroht
Rote Liste NRW: Kategorie 1 – Vom Aussterben bedroht (als Brutvogel)
Schutzstatus: Besonders geschützte Art nach dem Bundesnaturschutzgesetz
„Der Steinschmätzer kommt in Nordrhein-Westfalen nur noch in sehr geringer Anzahl als Brutvogel vor. Seit dem Jahr 2000 sind nahezu alle Vorkommen erloschen. Die letzten Brutvorkommen wurden in Steinbrüchen und auf Truppenübungsplätzen (z.B. Senne, Dorbaum) sowie im Rheinischen Braunkohlerevier nachgewiesen. Der Gesamtbestand wird auf 10 bis 20 Brutpaare geschätzt (2020).“ https://artenschutz.naturschutzinformationen.nrw.de/artenschutz/de/arten/gruppe/voegel/kurzbeschreibung/103110
Vermutlich handelt es sich um einen Durchzügler. Der Steinschmätzer ist ein Langstreckenzieher. Das Winterquartier liegt im tropischen Afrika südlich der Sahara (von Mauretanien bis Äthiopien). Der herbstliche Wegzug beginnt im August, der Rückzug in die Brutgebiete erfolgt ab April.
Um ca. 19:15 Uhr war es bei uns soweit, der Mond begann sich vor die Sonne zu schieben. Eine Stunde später war der Höhepunkt erreicht
Mit einer geeigneten Brille und einer Schutzfolie vor der Kamera lies sich das Schauspiel verfolgen.
Es konnten auch dunkle, scheinbar schwarze Stellen auf der Sonnenoberfläche (Photosphäre) beobachtet werden. Sie sind mit ca. 4.000 °C rund 2.000 °C kühler als ihre Umgebung und strahlen deshalb weniger Licht ab. (Bilder 7924, 7926, 8025 und 8075)
Eine andere Erscheinung waren kororaartige helle Bereiche um die Sonne. Wobei es keine echte Korona ist, vielmehr ist das auf Wasserdampf in der Atmosphäre zurück zu führen. (Danke an Maurice W. für die Erklärung)
Das Fotografieren der Sonnenfinsternis hat mein Interesse am Nachthimmel geweckt. Was nun, das vorhanden Equipment nutzen oder (wieder) etwas Neues kaufen?
Erst einmal Informationen sammeln:
– Stellarium ist ein kostenloses und freies Astronomieprogramm, das einen realistischen 3D-Sternenhimmel in Echtzeit simuliert. Es verwandelt den Computer oder das Smartphone in ein virtuelles Planetarium, mit dem man Sterne, Planeten, Sternbilder und andere Himmelskörper von jedem Ort der Erde und zu jeder Zeit beobachten kann. Den Standort eingeben und die gewünschte Zeit dazu und schon ist man schon fast live dabei.
– Tagesaktuelle Berichte und Vorhersagen für den Sternenhimmel findet man dem Portale “ Heute am Himmel„, dort wird gezeigt, welche Planeten und Objekte gerade sichtbar sind.
– Mittels KI wühle ich mich durch die Fachbegriffe und technischen Möglichkeiten….
KI Antworten
Für eine qualitativ hochwertige Astrofotografie besitzen Sie mit einer umfangreichen Fotoausrüstung bereits das wichtigste Fundament.
Kamera
Objektive (WW bis Tele)
stabiles Stativ (Bernbach)
Um scharfe Sterne ohne Strichspuren und detailreiche Nebel aufzunehmen, müssen Sie Ihre Ausrüstung um spezialisiertes Astro-Zubehör erweitern.
Hier ist die Übersicht, was Sie aus Ihrem Bestand nutzen und was Sie ergänzen müssen:
Die wichtigste Ergänzung: Die Nachführung (Tracker)
Die Erdrotation lässt Sterne bei langen Belichtungszeiten zu Strichen verziehen. Eine motorisierte Nachführung gleicht diese Bewegung aus.
Für die Milchstraße: Ein kompakter Reisetracker (z. B. Sky-Watcher Star Adventurer (ca. 660 Euro) oder iOptron SkyGuider Pro).
Für Deep-Sky (große Teleobjektive): Eine stabilere, computergesteuerte EQ-Montierung (z. B. HEQ5 Pro; ca. 1400 Euro mit Stativ, was ich nicht brauche), um das hohe Gewicht der Teleobjektive exakt zu bewegen.
Spezialisiertes Astro-Zubehör für Qualität
Astro-Filter: Ein Clip-In- oder Schraubfilter gegen Lichtverschmutzung (z. B. CLS- oder Duo-Narrowband-Filter), um Kontraste bei Emissionsnebeln drastisch zu steigern.
Bahtinov-Maske: Ein günstiges Hilfsmittel aus Kunststoff, das auf das Objektiv gesetzt wird, um den perfekten Fokus an den Sternen absolut präzise zu treffen. Dieses Hilfsmittel wird vorne auf das Fotoobjektiv gesteckt. Es erzeugt im Live-View ein charakteristisches Strahlenkreuz. Steht der mittlere Strahl exakt zentriert, ist Ihr Bild perfekt scharf – präziser als es jedes Auge durch ein Okular sehen könnte.
Objektivheizung: Ein USB-Heizband für die Linse, um das Beschlagen durch Tau in kalten Nächten zu verhindern.
Software für die Nachbearbeitung (Stacking)
Stacking (kostenlos): DeepSkyStacker (DSS) oder Siril für Windows/Mac.
Astro-Spezialsoftware PixInsight.
Fotoausrüstung vs Teleskop
Fotoobjektive sind optische Kompromisse für den Alltag, während Teleskope kompromisslos für den Blick ins All konstruiert sind.
Hier sind die wichtigsten Vorteile eines Teleskops im direkten Vergleich:
Perfekte Schärfe und Fokus-Stabilität
Kein Autofokus-Mechanismus: Fotoobjektive haben bewegliche Linsengruppen für den Autofokus, die minimales Spiel aufweisen und sich bei Kälte verziehen können. Teleskope besitzen starre optische Elemente und einen massiven, mechanischen Okularauszug, der millimetergenau fixiert wird.
Kein Fokus-Drift: Bei Fotoobjektiven verstellt sich der Fokus durch die Abkühlung in der Nacht oft unbemerkt. Hochwertige Teleskope (z. B. mit Carbon-Tubus) halten den Fokus über Stunden konstant.
Reinere Bildqualität (Weniger Abbildungsfehler)?
Keine chromatische Aberration: Preiswerte Foto-Teleobjektive erzeugen oft unschöne Farbsäume (blaue/rote Ränder) um helle Sterne. Ein apochromatisches Refraktor-Teleskop (APO) oder ein Spiegelteleskop korrigieren diesen Fehler nahezu perfekt. Nadelscharfe Sterne bis zum Rand: Fotoobjektive neigen in den Bildecken zu „Koma“ (Sterne werden zu kleinen Kometen verzerrt). Teleskope bieten (oft in Kombination mit einem Korrektor) eine perfekt ebene Bildfläche mit runden Sternen bis in die Ecken des Kamerasensors.
Mehr Lichtausbeute und Brennweite für das Geld?
Große Öffnung bezahlbar: Ein Fotoobjektiv mit 500mm Brennweite und Blende 4 (125mm Frontlinse) kostet schnell 10.000 € und mehr. Ein vergleichbares Teleskop (z. B. ein 8-Zoll-Spiegelteleskop mit 1000mm Brennweite und Blende 5) bietet deutlich mehr Lichtsammelvermögen für einen Bruchteil des Preises (ca. 500–1.000 €). Extreme Brennweiten: Mit Fotoobjektiven ist meist bei 600mm oder 800mm Schluss. Teleskope erreichen problemlos 1.000mm bis 2.000mm, um auch kleine, weit entfernte Galaxien formatfüllend abzubilden.
Robustes Design für die Astrofotografie?
Keine Elektronik-Probleme: Fotoobjektive benötigen oft Strom von der Kamera, um die Blende zu steuern. Am Teleskop ist die Blende immer voll geöffnet (maximale Lichtmenge), es gibt keine Elektronik, die durch Luftfeuchtigkeit oder Frost ausfallen kann. Einfache Montage von Zubehör: An ein Teleskop lassen sich Astro-Filter, Guiding-Kameras (zur Nachführkontrolle) und motorisierte Fokussierer extrem stabil und verschraubt anbringen. Bei Fotoobjektiven muss man oft mit instabilen Filtergewinden oder Adaptern arbeiten.
Zusammenfassend: Das Fotoobjektiv ist flexibler für Landschaften und die Milchstraße. Sobald Sie aber kleine, lichtschwache Deep-Sky-Objekte stark vergrößern wollen, liefert ein Teleskop die deutlich bessere Bildqualität pro Euro.
Klassisches Teleskop vs Smart-Teleskop
Der Vergleich zwischen einem klassischen Teleskop (mit Kamera) und einem modernen Smart-Teleskop(auch „Seestellar“, „Dwarflab“ oder „Unistellar“ genannt) ist im Grunde der Vergleich zwischen einem Modellbausatz und einem Fertiggerät.
Beide Wege führen zu beeindruckenden Astrofotos, aber die Herangehensweise ist völlig unterschiedlich.
Hier ist der direkte Vergleich der beiden Systeme:
Das Smart-Teleskop (All-in-One / Roboter-Teleskop)?
Ein Smart-Teleskop ist ein kompaktes, vollautomatisches Gerät. Es enthält das Teleskop, eine eingebaute Astrokamera, einen Computer und die Nachführung in einem einzigen Gehäuse. Die Steuerung erfolgt komplett per Smartphone oder Tablet.
Vorteile: Extrem einfacher Einstieg: Aufstellen, einschalten, App starten. Das Teleskop orientiert sich über die Sterne selbstständig am Himmel (Plate Solving).
Kein Vorwissen nötig: Sie wählen in der App einfach ein Objekt (z. B. den Orionnebel) aus, und das Teleskop fährt es automatisch an.
Live-Stacking in der App: Das Gerät macht Fotos und rechnet sie sofort im Hintergrund zusammen. Sie sehen nach wenigen Minuten ein fertiges, farbiges Bild auf Ihrem Handy. Leicht und transportabel: Passt oft in einen kleinen Rucksack.
Nachteile:
Keine Upgrades möglich: Kamera, Sensor und Optik sind fest verbaut. Wenn der Sensor veraltet ist, müssen Sie das ganze Gerät neu kaufen.
Ihre Fotoausrüstung bleibt ungenutzt: Sie können Ihre vorhandene Kamera oder Objektive nicht mit dem Smart-Teleskop kombinieren.
Begrenzte Bildqualität: Für Social Media und den Bildschirm sind die Bilder fantastisch. Für großformatige Drucke fehlt es den kompakten Sensoren oft an Auflösung.
Das klassische Astrofotografie-Setup
Hier kombinieren Sie ein klassisches Teleskop (Optik) auf einer computergesteuerten Montierung mit Ihrer bereits vorhandenen Kamera.
Vorteile:
Maximale Bildqualität: Da Sie Ihre hochwertige Vollformat- oder APS-C-Kamera nutzen, erzielen Sie bei der Auflösung, dem Dynamikumfang und der Schärfe deutlich bessere Ergebnisse als ein Smart-Teleskop.
Volle Flexibilität (Zukunftssicher): Jedes Teil ist austauschbar. Sie können heute Ihr Fotoobjektiv nutzen, morgen ein kleines Teleskop kaufen und später die Kamera upgraden.
Lerneffekt und Kontrolle: Sie steuern jeden Schritt selbst – vom perfekten Scharfstellen über die Belichtungszeit bis hin zur kreativen Bildbearbeitung am PC.
Nachteile:
Steile Lernkurve: Sie müssen das Einnorden (Ausrichten auf den Himmelspol), die Balance und die Softwaresteuerung selbst erlernen. Dies erfordert Geduld.
Lange Aufbauzeit: Es gibt viele Kabel, separate Akkus und Einzelteile, die jedes Mal verkabelt werden müssen.
Keine Sofort-Bilder: Sie sehen nachts nur Rohbilder auf dem Kameradisplay. Das finale Bild entsteht erst am nächsten Tag durch das „Stacking“ am Computer.
Smart Teleskop Einsteiger vs Profi
Hier ist der direkte Systemvergleich, der zeigt, warum zwischen diesen Geräten Welten – und mehrere tausend Euro – liegen:
Das Alleinstellungsmerkmal des Unistellar Odyssey Pro (Premium-Klasse)
Das Odyssey Pro ist ein High-End-Spiegelteleskop (ca. 3.500 – 4.000 €), das eine Brücke zwischen digitaler Fotografie und klassischem „Durchgucken“ schlägt. [1]
Das digitale Nikon-Okular: Das absolute Highlight. Das Odyssey Pro hat ein von Nikon entwickeltes, hochauflösendes OLED-Okular am Gehäuse. Sie schauen hinein und sehen das live berechnete, farbige Bild direkt mit dem eigenen Auge – ein immersives Gefühl, das günstigen Smart-Teleskopen (die rein über das Handybildschirm laufen) komplett fehlt. [1, 2, 3, 4]
Optisches System: Es nutzt ein echtes Spiegelteleskop (Reflektor, 85mm Öffnung), das dank Nikon High Precision Optics niemals vom Benutzer kollimiert (nachjustiert) werden muss. [, 2, 3]
Autofokus & Planeten: Es fokussiert vollautomatisch und beherrscht aufgrund der größeren Öffnung neben Deep-Sky-Nebeln auch die Fotografie von Mond und Planeten (z. B. Saturnringe) erstaunlich gut.[, 3]?
Ctizen Science: Über die App können Sie an echten Forschungsprojekten (z.B. Asteroiden-Beobachtung für die NASA) teilnehmen. []
Die Budget-Klasse (z.B. Seestar S30 Pro / S50 oder Dwarf 3)
Diese Geräte sind ultrakompakte, linsenbasierte Systeme (Refraktoren) im Preisbereich von ca. 350 bis 750 €.[1]
Reine App-Steuerung: Es gibt kein optisches oder digitales Okular am Gerät. Die Bildkontrolle und das Betrachten der Deep-Sky-Objekte geschehen ausschließlich auf dem Display Ihres Smartphones oder Tablets.
Kleinere Optik, weiteres Feld: Mit kleineren Linsenöffnungen (30mm bis 50mm) sammeln sie weniger Licht als das Unistellar-Gerät. Dafür bieten Modelle wie das Seestar S30 Pro oder Dwarf 3 ein extrem weites Sichtfeld. Große Nebel wie der Orionnebel passen damit oft komplett ins Bild, ohne dass Mosaikaufnahmen nötig sind.
Planeten-Schwäche: Aufgrund der geringen Brennweite und kleinen Öffnung sind Planeten wie Jupiter oder Saturn auf den Bildern meist nur kleine, strukturlose Scheibchen. []
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Warum Sie das Unistellar Odyssey Pro wählen sollten
Das Unistellar Odyssey Pro richtet sich an Astronomie-Enthusiasten, die das klassische Beobachtungsgefühl nicht missen wollen und eine höhere Lichtsammelleistung suchen.
Echtes „Live“-Gefühl: Durch das integrierte Nikon Micro-OLED-Okular blicken Sie direkt in das Teleskop. Das Bild wird dort digital in Echtzeit hochgerechnet, wodurch das Gefühl des traditionellen Stargazings erhalten bleibt.
Mehr Details bei Galaxien: Dank der deutlich größeren Öffnung von 85 mm sammelt der Spiegel weit mehr Licht. Das sorgt für eine spürbar höhere Auflösung bei kleineren Deep-Sky-Objekten wie fernen Galaxien oder kompakten Nebeln. []
Gute Planetenleistung: Das System ist im Gegensatz zu vielen anderen Smart-Teleskopen so optimiert, dass auch Planeten wie Jupiter oder Saturn ordentlich abgebildet werden.
Wartungsfrei: Trotz Spiegelsystem nutzt Unistellar eine feste Optik, die vom Werk kalibriert ist und nicht vom Nutzer kollimiert werden muss. []
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Fazit: Stand 18.8.26
– für Sonne und Mond habe ich meine Fotoausrüstung – mich interessiert nicht nur Deep Sky sondern auch Planeten – die Bildqualität ist mir wichtig – das Odyssey Pro bekommt man im Fachhandel inzwischen „schon“ für ca. 3500,- Euro (im Vergleich zu einem Sony 300mm 2.8 schon fast ein Schnäppchen
Was kannst du mit einem Smart-Teleskop wirklich sehen?
Die Antwort von einem Experten; Ralf Kunze
„Die Frage höre ich bei jedem Smart-Teleskop-Gespräch. Die ehrliche Antwort: deutlich mehr als du visuell durch ein vergleichbar teures klassisches Teleskop siehst, aber weniger als auf den Werbefotos. Live-Stacking sammelt Licht über Minuten, und selbst schwache Galaxien zeigen nach zehn bis zwanzig Minuten erkennbare Strukturen auf dem Bildschirm.
Der Andromedagalaxie M31 wird als langgezogene Scheibe mit hellem Kern sichtbar, der Orionnebel zeigt Filamente und Farbton, und planetarische Nebel wie der Ringnebel werden als erkennbare Ringe statt als Punkte dargestellt. Das Unistellar Odyssey mit 85mm Öffnung zeigt hier mehr Detail als das Seestar. Die Grenze liegt bei sehr schwachen oder sehr kleinen Objekten und der Auflösung des Sensors: Quasare, sehr kleine Planetarische Nebel oder enge Doppelsterne kommen an die optischen Grenzen der kleinen Öffnungen zwischen 50 und 114mm.
Für die Planetenbeobachtung gilt: Smart-Teleskope sind keine Planetenspezialisten. Jupiter und Saturn sind auf dem Bildschirm erkennbar, aber ein klassischer Maksutov oder Refraktor mit gleichem Budget liefert am Okular schärfere und lebendigere Eindrücke. Wer Planeten als Hauptziel hat, ist mit einem klassischen Teleskop besser bedient. Wer Deep-Sky-Objekte liebt und in der Stadt lebt, trifft mit einem Smart-Teleskop die richtige Wahl. Es ist aktuell die beste Option auf dem Markt für diese Zielgruppe.“