28 mm

Weitwinkelobjektive haben eine Brennweite von 35 mm oder kürzer. Mit ihnen lässt sich die Weite und Tiefe einer Szene bestens darstellen. Meine bisher bevorzugten Tiermotive benötigen Teleobjektive, für Weitwinkelfotos gelten völlig andere Anforderungen, um ausdrucksstarke Fotos zu erhalten. Bisher bin ich damit nur schlecht zurecht gekommen. Meine Frau war diesbezüglich mit ihrem Iphone immer um Klassen besser. Da es immer schwerer wird, Vögel vor die Kamera zu bekommen und das ebenfalls für Insekten (Makros) gilt, ich aber das „Knipsen“ wie die Luft zum atmen brauche, ein neuer Anfang mit einer 28 mm Festbrennweite im Vollformat.

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Tag des Vogels

Höngen. In den Sommerferien veranstaltet der Jugendtreff „Alte Schule“ Höngen für Kinder im Alter von 6 bis 11 Jahren wieder zwei erlebnisreichen Ferienwochen. Unter dem Motto „Ferienzeit = Abenteuerzeit“ gibt es ein abwechslungsreiches Programm voller Natur, Spiel und spannender Erlebnisse. Am 16.7.2025 war Vogeltag. Ich bot einen Vortrag über Schwalben. Josef Ars zeigte Videos von seiner Falkenkamera. Mit so vielen Fragen und regem Interesse hatten die Vortragenden nicht gerechnet! Es hat allen Beteiligten viel Spaß gemacht. Und eine weitere Erkenntnis: Es geht auch ohne Handy.

Im September wird es noch einen Schwalbevortrag geben, diesmal für ein älteres Publikum

XH2S vs A1II

Seit 2023 fotografiere ich vorrangig Vögel mit einer Fuji XH2S, dem 100-400mm f4.5-5.6 R LM OIS sowie den 1,4 und 2 fach Konvertern. Ende Januar 2025 kam eine Sony A1ii dazu. Beweggrund für den Kauf waren zum einen die doppete Auflösung (bessere Cropmöglichkeiten) und die PreCapture Funktion im Vergleich zur vorhandenen A9ii. Als Objektiv kommt meist das 200-600 F5.6-6.3 G OSS zum Einsatz. (1,4 und 2 fach Konverter)
Nach ein paar Monaten Einsatz mein Fazit aus der Praxis (Vogelfotografie)

Kriterium

XH2S

A1II

Einschalt- und Aufweckzeit

kürzer

mitunter zu lange, schöne Szenen werden verpasst

AF Geschwindigkeit

schneller

Treffsicherheit Augen AF (Vogel groß)

gut

gut

Treffsicherheit Augen AF (Vogel weit weg, klein oder wenn Blattwerk im Hintergrund ist)

verbesserungswürdig

verbesserungswürdig

Erreichbarkeit der Bedienelemente

besser

Einstellmöglichkeiten

mehr, zum Teil fast zu viele

Auflösung

doppelt so hoch

Reserven für Crop

doppelt so hoch

Dokumentation

ausreichend

mangelhaft (spziell bei der Vielfalt von Einstellmöglichkeiten)

Preis (Kamera, Objektive)

günstiger

Angebotsbreite und Qualität der Objektive

auf einem Niveau

auf einem Niveau

Gewicht

insgesamt leichter

Bilder pro sec

bei beiden völlig ausreichend

die Sony hat vermutlich einen größeren internen Speicher, damit bei großen Bildraten flexibler

Bildrauschen

Bei guten Lichtverhältnissen vergleichbar.
Max 12.800 ISO (inkl. Topazdenoise)

Max. 25.600 ISO (inkl. Topazdenoise)

Ich habe beide Systeme „lieb gewonnen“. Jede hat Ihre Stärken und Schwächen. Fotografiere ich aus dem Auto, wird meist die Sony genutz. Für unterwegs die Fuji, da weit weniger zu schleppen ist. Die A9ii ist für mich immer noch uptodate und als Ersatzbody unverzichtbar.
Die beiden eingesetzten Tele sind vergleichbar. Das Fuji hat eine geringere Naheinstellgrenze ( 175 cm vs 240 cm ) und kann mit 2 fach Konverter für schöne Nahaufnahmen sorgen. Makro wäre etwas übertrieben.

12.6.25 – Heute habe ich in der Mittagssonne Libellen mit der Fuji fotografiert, 15 Bilder / sec. da ich sie im Flug erwischen wollte., was auch geklappt hat. Nur leider war nach ca. 500 Aufnahmen Schluß – die Kamera war zu heiß geworden.

Vierfleck im Anflug