Birds in motion

Am letzten Januartag war das Wetter endlich so, dass ich mein Vorhaben die Meisen an ihren Futterstellen im Isenbrucher Forst bei Start und Landung in Bewegung zu fotografieren in die Tat umsetzen konnte. Bei strahlendem Sonnenschein und Minusgraden war ich 9:30 Uhr vor Ort. Da die Vögel es gewöhnt sind um diese Zeit gefüttert zu werden, brauchte ich auch nicht lange zu warten. Den AF hatte ich auf manuell gestellt und den Bildausschnitt so gewählt dass ich die unmittelbare Ankunft und das Wegfliegen im Bild festhalten konnte. Entsprechend den Aufnahmen aus freier Hand mit Gänsen und Kormoranen war ich davon ausgegangen, dass eine Belichtungszeit von 1/1000 sec ausreichend ist. Das stellte sich jedoch als falsch heraus. Für knackscharfe Aufnahmen muss kürzer belichtet werden. Das hängt wohl auch damit zusammen, dass die Meisen und Kleiber recht klein sind. Somit steht im Vergleich zu den viel größeren Gänsen nur eine kleinere Sensorfläche zur Verfügung. Geringste Unschärfen sind dann im Bild unangenehm sichtbar. Hinzu kommt dass die Vögel oftmals nach hinten weggeflogen sind und sich somit aus der Schärfeebene entfernt haben. Erstaunlich was man dann noch aus unscharfen Aufnahmen mit Hilfe der Bildbearbeitung noch herausholen kann.

Birds in motion

Am Sonntag, 14.2.2021 hat mich erstmals mein größter Enkelsohn begleitet und fotografiert. Er hat die Vögel sitzend aufgenommen, ich wieder beim davonfliegen. Eine prima Arbeitsteilung, die uns beiden viel Spaßgemacht hat.

Janosch Huchel

NSG Eiländchen

Östlich von Schalbruch befindet sich das Naturschutzgebiet Eiländchen. In grauer Vorzeit floss hier ein Nebenarm der Maas. Bei Schalbruch online ist zu lesen. (https://www.schalbruch-online.de/schalbruch/bruch/index.html)

„Das Häselär war das unwirtschaftlichste Gebiet, Rest eines alten Maasarmes. Verschiedene Gewässer waren Tiefgruben, “deipe Koule”, Torfgruben, “Törfskoule”, “het Blänkske”, “de Sandjhahn” und “het boal Venn”. Dem Häselär vorgelagert ist das Eiländchen. Der Baumweg führt an ihm vorbei über die ehemalige Grenze nach Susteren. Vom Bruchland aus führt ein Weg geraudeaus ins Bruch hinein. Er war schon immer befestigt und führt den Namen “Dieck” oder Deichweg. Dieser Weg trennt das Hochbruch vom Niederbruch.“
Mit Bewässerungsgräben wurde versucht das Gebiet trocken zu legen. Die mit Schilf bewachsenen Gräben geben der Landschaft ein ganz besonderes Aussehen. Die Wiesen sind auch heute sehr feucht, von Binsen gekennzeichnet. Binsen bevorzugen feuchte bis nasse, zum Teil überflutete Standorte in Feuchtgebieten.
Googlemaps zeigt in der Nähe des Deichweges eine Blänke. Diese ist inzwischen völlig zugewachsen. Auf niederländischem Gebiet (in östlicherer Richtung) wird eine Blänke offensichtlich von Naturfreunden vor dem Überwuchern geschützt. 

Eiländchen

Wassermangel

Zum Jahresende haben wir nochmal einen Abstecher in die Teverner Heide unternommen. Auffallend war, dass den Feuchtgebieten das Wasser fehlt.

Im Dezembersonnenlicht leuchteten die vertrockneten Gräser, die Wintergäste sind da …

Teverner Heide