Sentier des Megalithes

Warum die Menschen vor ca. 6000 Jahren sich die ungeheure Mühe machten Steine unterschiedlicher Größe in gleichmäßig angelegten Reihen zu platzieren ist bis heute nicht eindeutig geklärt. Die Historiker vermuten, dass es sich um religiöse Kultstätten handelt. In Ménec und Kermario wurden etwa 3000 Menhire gezählt. Die Steinreihen ziehen sich über fast 4 Kilometer hin. Die Anlagen sind heute eingezäunt, die Besucherzahl ist limitiert um die Heidelandschaft nicht zu zerstören, denn der Bewuchs gibt den Steinen halt.

Unweit der stark frequentierten Steinfelder von Carnac, gibt es die von Kerzerho. Sie sind weitaus kleiner, aber nicht weniger interessant und man kann sie ohne Einschränkungen besichtigen. Weiter befindet sich hier ein sehr gut ausgeschilderter Wander- bzw. Radweg, der zu diversen einzelnen Megalithen, Steinkreisen und Langgräbern in der unmittelbaren Umgebung führt. (Sentier des megalithes)

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Côte de Granit Rose

Die dem Ort Trébeurden vorgelagerte Gezeiteninsel Île Milliau präsentierte sich im Dunst. Die Farbe des Granits war erkennbar, jedoch nicht so wie erwartet.

Der nächste Abstecher führte uns auf die Île-Grande. Die Insel ist nur durch einen schmalen Priel vom Festland getrennt und ist über eine kleine Brücke gut zu erreichen. Am Port St. Sauveur kehrten die Muschelsammler von ihrem Tageswerk zurück, die Flut setzte ein.

Riesige und bizarr geformte Granitkolosse bot die Küste bei und um Ploumanac’h. Der rosa Farbton des Gesteins war auch hier bei bedecktem Himmel zu erkennen. Die Sonne hatte mit uns ein Einsehen und löste die Wolken gegen 18 Uhr kurzzeitig auf. Spektakulärer sieht das sicher im späten Abendlicht aus.

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Misty Morning

Radtour von Treleveren zum Pointe du Chateau, dem nördlichsten Zipfel der Bretagne.

Bei dichtem Nebel wählten wir zunächst den kürzesten Weg auf der D38 nach Port Blanc. Die Autofahrer sind hier gegenüber den Radfahrern sehr rücksichtsvoll, sie warten in der Regel bis der Gegenverkehr vorbei ist und überholen erst dann. Angekommen in Port Blanc begann der Nebel langsam dünner zu werden, dichte Nebelschwaden zogen in Richtung Küste. Die Sonne begann den Nebel zu besiegen.

An der alten Kapelle am Meer kamen wir mit zwei jungen englischen Paaren in‘s Gespräch, die uns eine Abkürzung nach Bugueles entlang der Küste verrieten. Die Wanderwege sind für Radfahrer eigentlich gesperrt, damit die Wege bei Regenwetter nicht durch die Profile der Mountenbikes aufgewühlt werden, verriet uns ein Anwohner. Aber besser ein paar Meter zu Fuß und so anstrengende Anstiege auf den Landstraßen umgangen.

Bugueles haben wir auf dem kürzesten Weg durchfahren. Der Weg führte uns dann immer in unmmittelbarer Küstennähe entlang. Immer wieder zogen Nebelbänke vom Meer in Richtung Festland. Die gewaltigen Felsen verschwanden im Nebel. Ein beeindruckendes Schauspiel wenn die Sonne dem Spuk wieder ein Ende bereitete. Zwischen Le Gouffre und dem Pointe du Chateau durften wir auch aus der Ferne das kleine Haus zwischen den Felsen bewundern.

Den Pointe du Chateau selbst fanden wir weniger spektakulär, da hatten wir auf dem Hinweg beeindruckenderes gesehen. Bei strahlendem Sonnenschein wählten wir die gleiche Route zurück. Es boten sich völlig andere Bilder, trotz gleicher Motive.

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