Die Halbinsel Sizun

Begonnen haben wir unsere Tour in Douarnenez, wo schon die Römer Sardinen fischten. Heute gibt es hier die älteste Sardinenfabrik Frankreichs und den größten Museumshafen Europas.Die Schiffe des Museums im alten Hafen kann man ohne Beschränkungen begehen. Ein Blick in das Innere lässt erahnen, dass das Leben auf See nicht einfach war. Alte Diesel und Kohlekessel begeistern das Herz des technikinteressierten Besuchers.

Weiter ging die Tour zur Moulin de Keriolet, einer Wassermühle.

Die Steilküste zwischen dem Pointe du Milier und dem Pointe du Van lädt zum wandern ein. Die Kapelle am Pointe du Van wurde ursprünglich im 17. Jahrhundert an der Stelle einer älteren Kapelle erbaut. Diese Kapelle ist dem Heiligen Due gewidmet, einem Heiligen aus dem Anfang des vierten Jahrhunderts. Es wird erzählt, dass die Glocke der Kapelle von selbst läutet, um Boote vor nahenden Gefahren zu warnen.

Ein weiteres Kleinod ist in unmittelbarer Nähe die Chapelle de Saint Tugen aus dem 16. Jahrhundert.

Das Städtchen Pont Croix, unsere letzte Station, war einst die Hauptstadt vom Cap Sizun. Seine wirtschaftliche und politische Bedeutung ist im Laufe der Zeit verflossen, seinen Charme hat sich Pont Croix erhalten. Die sehenswerte Stiftskirche Notre-Dame de Roscudon ist aus dem 13. Jahrhundert.

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Wald von Huelgoat

Der Wald von Huelgoat – riesige Steinbrocken und uralte Bäume zaubern eine malerische Kulisse. Zunächst muss man sich durch große Felsbrocken hindurchschlängeln, dann sieht an das Felschaos, der Silberbach darunter ist nur zu erahnen. Weiter talwärts kommt er zum Vorschein. Auf dem Rückweg stiegen wir in die Teufelsgrotte (La Grotte du Diable). Ein Abstieg lohnt sich, lässt sich dann doch erahnen, welche Kraft das Wasser hat.

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Radtour Penmarc‘h

Am 11.Tag unserer haben wir es endgültig aufgegeben dem Wetterbericht zu vertrauen. Laut Vorhersage sollte die Sonne nicht zu sehen sein. Diese Prognose lag voll daneben. Bei strahlendem Sonnenschein radelten wir von Penmarc‘h fast bis zum Point de la Torche und zurück. In Guilvinec konnten wir einen kleinen Einblick in das Geschehen am Fischereihafen erhaschen. Die flache, landschaftlich sehr schöne Strecke führte entlang an langen Sandstränden und bizarren Felsformationen.
Wieder am Ausgangspunkt angekommen, fanden wir gegenüber dem Leuchtturm Eckmühl eine Restaurant, welches den ganzen Tag etwas zum Essen anbot. Eine Absolute Rarität in Frankreich, in der Regel gibt es vor 19 Uhr nichts.

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