Radtour von Treleveren zum Pointe du Chateau, dem nördlichsten Zipfel der Bretagne.

Bei dichtem Nebel wählten wir zunächst den kürzesten Weg auf der D38 nach Port Blanc. Die Autofahrer sind hier gegenüber den Radfahrern sehr rücksichtsvoll, sie warten in der Regel bis der Gegenverkehr vorbei ist und überholen erst dann. Angekommen in Port Blanc begann der Nebel langsam dünner zu werden, dichte Nebelschwaden zogen in Richtung Küste. Die Sonne begann den Nebel zu besiegen.

An der alten Kapelle am Meer kamen wir mit zwei jungen englischen Paaren in‘s Gespräch, die uns eine Abkürzung nach Bugueles entlang der Küste verrieten. Die Wanderwege sind für Radfahrer eigentlich gesperrt, damit die Wege bei Regenwetter nicht durch die Profile der Mountenbikes aufgewühlt werden, verriet uns ein Anwohner. Aber besser ein paar Meter zu Fuß und so anstrengende Anstiege auf den Landstraßen umgangen.

Bugueles haben wir auf dem kürzesten Weg durchfahren. Der Weg führte uns dann immer in unmmittelbarer Küstennähe entlang. Immer wieder zogen Nebelbänke vom Meer in Richtung Festland. Die gewaltigen Felsen verschwanden im Nebel. Ein beeindruckendes Schauspiel wenn die Sonne dem Spuk wieder ein Ende bereitete. Zwischen Le Gouffre und dem Pointe du Chateau durften wir auch aus der Ferne das kleine Haus zwischen den Felsen bewundern.

Den Pointe du Chateau selbst fanden wir weniger spektakulär, da hatten wir auf dem Hinweg beeindruckenderes gesehen. Bei strahlendem Sonnenschein wählten wir die gleiche Route zurück. Es boten sich völlig andere Bilder, trotz gleicher Motive.

 

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