PNG zur Nachbearbeitung

Die PNG Dateien, die sich während einer Sitzung speichern lassen, als auch das preview JPG speichert Unistellar nur als 8 Bit Datei, sRGB. Das ist nicht weiter tragisch, da dieser Farbraum ohne am weitesten genutzt wird.

Um z.B. einen Nebel in C1 mittels KI einfach und schnell zu maskieren eignet sich ein PNG besser. Bei JPG`s ist die KI Maskierung in der Regel erfolglos.

Nachstehend die Erklärung.

Dass sich 8-Bit-PNG-Dateien in Capture One per KI (Künstliche Intelligenz) oft spürbar besser und sauberer maskieren lassen als JPG-Dateien, liegt primär an der Art der Bildkompression und dem Erhalt von Objektkanten. Obwohl beide Formate in diesem Szenario mit einer Farbtiefe von 8-Bit arbeiten, unterscheiden sie sich in zwei Kernbereichen fundamental:

Verlustfreie vs. verlustbehaftete Kompression

PNG (Verlustfrei): Das PNG-Format nutzt eine verlustfreie Kompression. Jedes Pixel und jede Farbabstufung bleiben exakt so erhalten, wie sie abgespeichert wurden. Es gibt keine künstlich hinzugefügten Fehler im Bild.
JPG (Verlustbehaftet): JPGs komprimieren Daten, indem sie das Bild in 8×8 Pixel große Blöcke unterteilen und feine Farbunterschiede mathematisch „zusammenfassen“, um Speicherplatz zu sparen.

  1. Das Problem der „Artefakte“ an Kanten

Künstliche Intelligenzen zur Maskierung (wie das AI-Masking in Capture One) analysieren Kontraste, Strukturen und Konturen, um Motive präzise vom Hintergrund zu trennen.
An harten Kanten (z. B. zwischen einer Person und dem Himmel) entstehen bei JPGs sogenannte Block- oder Mosquito-Artefakte (feines Pixelrauschen und „Matsch“ direkt an der Grenze).
Die KI von Capture One wird durch diese Kompressionsartefakte verwirrt, da die exakte Kante durch die Blockbildung „verschmiert“ ist.
Bei einer PNG-Datei hingegen ist die Kante auf Pixelebene absolut scharf und eindeutig definiert. Die KI kann den Pixelübergang fehlerfrei lesen und die Maske exakt an der echten Objektkante anlegen.

von Unistellar
maskiert
Farbe angepasst, Hintergrund entsättigt