Vorläufiger Workflow

Das Problem mit der Farbdarstellung in APP im Vergleich zum von Unistellar erzeugten JPG oder PNG konnte ich nicht lösen. Das Bayer Muster stimmt, trotzdem sind die Farben verschieden. Ich vermute, dass Unistellar da noch etwas mit der gestackten Datei bei Umwandlung in PNG/JPG veranstaltet, was mir APP bis dato vorenthält.

Screenshot

Wie weiter ? Oder ein neuer Versuch mit Affinity Photo von Canvas,

Ausgangspunkt: Verwendung des fertigen Stacks von Unistellar, denn der Teleskophersteller wird am besten wissen, was, wie berücksichtigt werden muss.

Stretchen in Affinity Photo. Die Version ist kostenlos und liest die gestackte FITS Datei von Unistellar problemlos ein. Nach dem Öffnen der Datei wird ein Farbprofil erkannt. Mit diesem oder einem anderen gewählten Profil kann weiter gearbeitet werden. Im rechten Menü (siehe linkes Bild) lassen sich Tonwerte und Gradiatiosnkurve ändern. Wird die Schwarzstufe in der Tonwertkurve verändert, werden die Nebel oder Galaxien sichtbar. Minimale Änderungen des Regler bewirken allerdings große Veränderungen im Bild. Hier gibt es Optimierungspotenzial.
Mit der Gradiationskurve sind farbliche Anpassungen möglich.



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Unter Filter gibt es jedoch noch spezielle Filter für die Astrofotografie.
Wichtig ist, um die Filter überhaupt anwenden zu können, dass man auf die untere Ebene zurück wechselt und nicht auf einer der Anpassungsebenen bleibt. Dann passiert nämlich gar nichts und Affinity Photo stürzt beim Regler „Helligkeit und Farben trennen“ sogar ab.
Mittels des Reglers Farbkalibierung lässt das Bild sich dann auf die Farben wie bei Unistellar verändern.
Das Bild kann in seiner Erscheinung mit diesen Reglern je nach Belieben weiter optimiert werden. Mit den Bezeichnungen kommt man gut zurecht, da das iüberwiegend klassische Bildbearbeitung ist.
Abschliessend ist ein Export in die Formate TIF, PNG und JPG möglich.

Screenshot

Die Endbearbeitung oder das absolute Feintuning kann dann, wenn überhaupt noch notwendig, in Capture One als 16 bit TIFF erfolgen.

Jetzt habe ich endlich eine solide Arbeitsbasis gefunden und jetzt heißt es üben, üben, üben, um das richtige Feingefühl zu bekommen.