Aufgenommen am 18.9.2026
Was sagt Google?
Der Hantelnebel (auch als Messier 27 oder NGC 6853 bezeichnet, aus dem Englischen auch Dumbbell-Nebel[6][7]) ist ein rund 1300 Lichtjahreentfernter, 7,5 mag heller planetarischer Nebel im Sternbild Fuchs. Der Nebel ist vor ungefähr 10.000 Jahren aus der von einem Roten Riesenstern in seiner Endphase abgestoßenen Hülle entstanden und dehnt sich mit einer Geschwindigkeit von circa 30 km/s aus.[8] Der Kern des Riesensterns ist dabei als über 100.000 Kelvin heißer Weißer Zwerg von 14 mag Helligkeit im Zentrum des Nebels verblieben.[8][9]
Typisch für planetarische Nebel strahlt der Zentralstern aufgrund seiner hohen Temperatur überwiegend unsichtbar im Ultraviolett– und im Röntgenbereich, ionisiert jedoch mit dieser energiereichen Strahlung die Atome des Nebels und regt sie so zum Leuchten an. In diesem Nebel ist dabei eine Struktur mit der 100-fachen Helligkeit der Sonne[2] und einer Winkelausdehnung von 8,0 × 5,7 Bogenminuten entstanden, die, mit kleineren Teleskopen beobachtet, namensprägend einer Hantel ähnelt. Umgeben wird sie von einer schwächer leuchtenden äußeren Hülle von 15 Bogenminuten Durchmesser.
Komischer Weise steht in den FITS Dateien GBRG. Mit diesem Profil entsteht in APP unten stehendes Bild. Mit dem Standprofil entsteht ein violettes Bild. Keine Ahnung, warum jetzt in den FITS Dateien ein anderes Profil verwendet wurde.
Unter Verwendung von GBRG gibt es dennoch markante Unterschiede zum JPG von Unistellar.

Auf der Suche nach den Ursachen, habe ich etliche Bilder von Seestar Teleskopen gesehen, ebenfalls grün waren. Google erklärt das wie folgt:
Dass Rohfotos oder fertig gestapelte Bilder von Smart-Teleskopen wie dem ZWO Seestar eher einen Grünstich und Teleskope von Unistellar (wie das eVscope oder eQuinox) eher einen Violett-/Magentastich aufweisen, liegt hauptsächlich an zwei technischen Faktoren: der Beschaffenheit des Kamerasensors (Bayer-Matrix) und den integrierten Filtern zur Lichtverschmutzung sowie der jeweiligen Software-
Farbkalibrierung.
Hier sind die genauen Gründe für den Farbunterschied:
- Die Bayer-Matrix des Kamerasensors (Der Grün-Überschuss)
Die in Astrokameras verbauten CMOS-Farbsensoren nutzen fast ausnahmslos eine sogenannte Bayer-Matrix, um Farbinformationen zu filtern.
Ein typisches Pixelraster besteht zu 50 % aus grünen Pixeln, zu 25 % aus roten und zu 25 % aus blauen Pixeln (RGGB). Da das menschliche Auge für Grün am empfindlichsten ist, wird dies gemacht, um die Helligkeitswahrnehmung natürlicher einzufangen.
Der Seestar-Effekt: Wenn man Rohdaten (FITS-Dateien) direkt aus dem Seestar S50 in Astrofotografie-Programme wie Siril oder PixInsight lädt und de-bayert, wirken sie extrem grün. ZWO belässt die Daten oft sehr nah am Rohzustand. Erst das „Grünrauschen entfernen“ (SCNR) in der Nachbearbeitung korrigiert dies zu den echten Farben.
2. Der Einfluss der Lichtverschmutzungsfilter (LP-Filter)
Beide Teleskope nutzen Filter, um das störende Licht von Straßenlaternen auszublenden und gleichzeitig das Licht von Nebeln (Emissionsnebeln) durchzulassen.
Seestar (Dual-Band-Filter): Das Seestar besitzt einen einschwenkbare Lichtverschmutzungsfilter (LP-Filter), der vor allem Licht im Bereich von OIII (Sauerstoff – türkis/grün) und H-Alpha (Wasserstoff – rot) passieren lässt. Je nach Umgebungslicht und Kalibrierung der App neigen die Bilder durch den OIII-Kanal stark
zu einem türkis-grünlichen Hintergrund. Zudem gab es in der Vergangenheit Software Bugs bei der Erstellung von Flatframes in der App, die temporär für sehr grüne Live- Stacks sorgten.
Unistellar (Deep Dark Technology): Unistellar-Teleskope nutzen eine aggressive, proprietäre Software-Filterung („Deep Dark Technology“), um Lichtverschmutzung live herauszurechnen. Wenn man versucht, Lichtverschmutzung (die im Spektrum oft gelb/grünlich durch Natriumdampf- oder LED-Lampen ist) rechnerisch abzuziehen, kippt der Weißabgleich im Hintergrund sehr leicht in die Komplementärfarbe. Die Gegenfarbe zu Grün/Gelb im Farbrad ist Violett/Magenta.
3. Die Philosophie der internen Bildverarbeitung
Smart-Teleskope zeigen dir kein „echtes“ Live-Bild, sondern das Ergebnis eines winzigen integrierten Computers, der hunderte Kurzzeitbelichtungen (z. B. je 10 Sekunden) übereinanderlegt (Live-Stacking).
ZWO Seestar: Setzt auf die klassische Astrofotografie-Pipeline. Weil Grün die dominante Farbe auf dem Sensor ist, dominiert sie den Stack, solange kein aggressiver automatischer Weißabgleich erzwungen wird.
Unistellar: Ist primär für das direkte Betrachten optimiert (oft durch das elektronische Okular). Die Software versucht krampfhaft, den Himmelshintergrund tiefschwarz zu maskieren. Bei der Unterdrückung des städtischen Streulichts verschiebt sich die Farbbalance der Software-Algorithmen tendenziell in den rötlich-blauen (violetten) Bereich, was insbesondere an den Rändern des Bildes oder bei schwachen Signal- Rausch-Verhältnissen als violetter Schleier sichtbar wird.
Wie behebt man das?
In beiden Fällen handelt es sich nicht um einen Hardwaredefekt, sondern um ein Phänomen, das in der Astrofotografie völlig normal ist. Wenn dir die fertigen JPGs aus den Apps nicht gefallen, hilft der Export der Rohdaten (FITS / TIFF):
Beim Seestar: Nutze in Programmen wie Siril die Funktion „Grünrauschen entfernen“ (SCNR) sowie eine fotometrische Farbkalibrierung (PCC).
Beim Unistellar: Nutze dort die Hintergrund-Extraktion, um den violetten Farbstich und künstliche Gradienten sauber zu neutralisieren.
Inwieweit das alles stimmt, kann ich noch nicht beurteilen, da hier viele Quellen aus Facebook stammen.





